Nachgefragt

Yannick Marchand über Selbstzweifel: «Ich habe immer an mich geglaubt»

Der 20-jährige Yannick Marchand erzielt sein erste Tor als Profi.

Der 20-jährige Yannick Marchand erzielt sein erste Tor als Profi.

Yannick Marchand spricht über sein erstes Profi-Tor, seine Rolle im FCB-Mittelfeld und seine heftigste Verletzung.

Yannick Marchand, herzliche Gratulation zu Ihrem ersten Profi-Tor . Wie haben Sie diese Premiere erlebt?
Yannick Marchand: Natürlich habe ich mich riesig gefreut, für den FCB mein erstes Tor schiessen zu können. Es war in einer sehr wichtigen Phase der Partie.

Wie beurteilen Sie Ihre Leistung insgesamt?
Es war schwierig, aber das haben wir auch gewusst. Uns war klar, dass wir auch über den Kampf gehen müssen. Die erste Halbzeit war besonders schwer, aber in der zweiten Halbzeit haben wir viele Dinge besser gemacht und konnten die zwei Tore schiessen.

Dieser Sieg ist endlich wieder einer auf fremdem Terrain. Wie gut tut das?
Sicher sehr gut. Wir müssen auch auswärts unsere Leistungen abrufen können und in diesem Fall ist uns das jetzt auch gelungen.

Es war Ihr vierter Einsatz, nachdem Sie anfangs Saison mit einem Bandscheibenvorfall ausfielen. Wie haben Sie diese Zeit erlebt?
Ich habe sehr viel Therapie gemacht. Da bin ich auch weiter dran und merke, dass ich noch mehr Spielrhythmus brauche.

Wie haben Sie sich diese Verletzung zugezogen?
Es war einfach da. Ich war auch überrascht, dass es ein Bandscheibenvorfall war. Das ist ja nicht so üblich in diesem Alter. Es war die heftigste Verletzung, die ich bislang hatte. Ich war hier aber in super Händen und so auch schnell wieder auf dem Platz. Und jetzt bin ich beschwerdefrei.

Die Verletzung kam zu einer Unzeit. Sie standen im Cupfinal in der Startelf, schienen sich ins Team zu spielen...
Eine Verletzung kommt nie zu einem guten Zeitpunkt. Aber es sind auch Partien ausgefallen, also könnte man auch sagen, dass es vielleicht doch zum richtigen Zeitpunkt gekommen ist.

Gab es mal Zweifel?
Man sollte nie an sich zweifeln. Ich habe immer an mich geglaubt. Für mich war nicht das Wichtigste, wieder zu spielen. Es war wichtig, die Verletzung richtig auszukurieren, weil man sonst immer wieder Probleme hat.

Wie sehen Sie Ihre Rolle in diesem starken Mittelfeld?
Das ist gut, dass wir einen grossen Konkurrenzkampf haben. Das macht uns im Training besser und so bleiben auch die Leistungen konstant Ich sehe das wirklich positiv. Ich bin noch ein junger Spieler und bin jedes Mal froh, wenn ich auf dem Platz stehen darf.

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