Super League
Heisses Gerücht: St. Gallen Captain Jordi Quintillà soll bereits beim FC Basel unterschrieben haben

Dem Vernehmen nach erhält der 27-jährige Spanier einen Dreijahresvertrag in Basel. Quintilla kommt ablösefrei, durch seinen Wechsel könnte es für zwei andere Spieler im zentralen Mittelfeld eng werden.

Christian Brägger und Jakob Weber
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Jordi Quintillà soll nächste Saison für Rotblau auflaufen.

Jordi Quintillà soll nächste Saison für Rotblau auflaufen.

Bild: Marc Schumacher/Freshfocus

Captain Jordi Quintillà wird den FC St.Gallen nach dem Saisonende verlassen. Die Entscheidung hat der Verein vergangene Woche kommuniziert. Das Werweissen, wohin der Spanier geht, hat längst begonnen. Der FC Zürich soll sich schon eingeschaltet haben, schrieb der Boulevard.

Doch nun erhält die Gerüchteküche eine neue Komponente, die so gar nicht nach dem Gusto der Ostschweizer Fanherzen sein wird: Quintillà soll, so hört man, mit dem FC Basel handelseinig sein und dort bereits einen Kontrakt unterschrieben haben. Und zwar für drei Jahre.

Man braucht dabei kein Prophet zu sein, um zu ahnen, dass der 27-Jährige in Basel ein Mehrfaches verdienen wird. Der Zuzug würde auch darauf hinweisen, dass Luca Zuffi in Basel definitiv keinen neuen Vertrag erhält und auch der aktuell verletzte Leihspieler Amir Abrashi wohl kaum eine Zukunft beim FCB haben dürfte. Denn beide sind wie Quintilla im zentralen Mittelfeld zuhause.

Schon der zweite Captain verlässt die Espen

Am vergangenen Freitag hat St.Gallens Trainer Peter Zeidler bestätigt, dass Quintillà den auslaufenden Vertrag in der Ostschweiz nach drei Jahren nicht verlängern wird. Damit verliert St.Gallen innert eines Jahres bereits zum zweiten Mal seinen Captain: Silvan Hefti verliess den Klub im vergangenen Sommer in Richtung Bern.

Quintillà, der einst die Nachwuchsabteilung des FC Barcelona durchlief, war vor allem in der vergangenen Saison eine tragende Säule der St.Galler Vizemeistermannschaft. Insgesamt hat er in 99 Pflichtspielen für die Ostschweizer 17 Tore erzielt und 11 weitere aufgelegt. Von diesen Qualitäten soll in Zukunft der FC Basel profitieren.