Beim Stand von 6:4, 1:1 für die als Nummer 30 gesetzte Waadtländerin war das Spiel während dreieinviertel Stunden ein erstes Mal unterbrochen worden. Bei 4:3 für die Waadtländerin zweiten Satz ein zweites Mal für eine knappe halbe Stunde.

Bacsinszky lag während des gesamten ersten Satzes nie im Rückstand. Sie führte 2:0 und 4:2, musste die 17 Plätze besser klassierte Französin aber jeweils wieder herankommen lassen. Auch nach dem erneuten Break zum 5:4 musste sie nochmals eine Chance von Mladenovic zum Ausgleich abwehren, ehe sie sich nach bereits 63 Minuten den ersten Satz holte. Bei äusserst schwierigen Verhältnissen mit starkem und immer wieder wechselndem Wind, war die Schweizerin deutlich weniger fehleranfällig und auch taktisch cleverer.

Die erste Regenunterbrechung erfolgte im zweiten Satz bei Breakball Bacsinszks zum 2:1. Nach dreieinviertel Stunden Pause kam Mladenovic stärker aus der Garderobe. Sie wehrte die Breakchance ab und ging 3:1 in Führung. Die Lausannerin konterte mit drei Games in Folge, ehe sie ein zweites Mal vom Regen ausgebremst wurde. Obwohl zwischenzeitlich die Sonne erschienen war und die Bedingungen etwas einfacher wurden.

Diesmal dauerte die Unterbrechung allerdings nur 29 Minuten. Und Bacsinszky liess sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Sie gewann ihre zwei Aufschlagspiele und nach 1:49 Stunden, aber fast sechs Stunden nach dem Start, mit dem ersten Matchball die Partie.

Im Halbfinal trifft Bacsinszky am Donnerstag, ihrem 28. Geburtstag, auf die als Nummer 11 gesetzte Dänin Caroline Wozniacki oder die ungesetzte Lettin Jelena Ostapenko. 2015 hatte sie den Halbfinal in drei Sätzen gegen die nachmalige Siegerin Serena Williams verloren, die, im Rückstand liegend, den "sterbenden Schwan" mimte.

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