Angeführt wird das Team von Captain Heinz Günthardt von Viktorija Golubic (WTA 81) und Timea Bacsinszky (WTA 112), dazu erhielten Conny Perrin (WTA 144) und Ylena In-Albon (WTA 183) ihre ersten Fed-Cup-Aufgebote.

Günthardt äusserte grosses Verständnis dafür, dass Bencic und Vögele auf die lange Reise nach San Antonio verzichten. Kurz nach Beginn der Sandsaison wird in Texas wieder auf Hartplatz gespielt. Dazu kommt, dass die Schweizer Spielerinnen eben erst aus Amerika nach Lugano gereist sind, wo sie lückenlos am WTA-Turnier auf Sand am Start stehen. "Es ist für das Schweizer Tennis auch wichtig, dass sie hier beim Heimturnier dabei sind", betont Günthardt. Und in der Woche nach dem Fed Cup steht bereits das grosse Sandturnier in Stuttgart im Programm, bei dem Bencic im Hauptfeld steht.

Günthardt glaubt auch mit Golubic, Bacsinszky sowie den Jungen an eine Siegchance. Das amerikanische Aufgebot ist noch nicht bekannt. Gerüchten zufolge plant aber Serena Williams ihr Comeback im Teamwettbewerb. Mit Sloane Stephens und Madison Keys verfügen die Amerikanerinnen über zwei weitere Top-15-Spielerinnen.

Unter Umständen kommt der Partie in den USA am Ostersamstag und -sonntag sportlich nicht die ganz grosse Bedeutung zu. Der Internationale Tennisverband (ITF) diskutiert nach der Reform des Davis Cups auch für den Fed Cup ähnliche Neuerungen. So könnte die Weltgruppe wieder von 8 auf 16 Teams aufgestockt werden. Dann würde die Schweiz im nächsten Jahr unabhängig vom Resultat in Texas wieder zur Elite gehören und um den Titel kämpfen können. Ein Entscheid fällt frühestens in diesem Sommer.