Nach nur 55 Minuten hatte Federer seinen ersten Match des Jahres auf Sand schon mit 6:2, 6:1 für sich entschieden. Der Baselbieter geriet gegen den Franzosen Chardy (ATP 35), der ihn immerhin im letzten Jahr auf Sand in Rom geschlagen hatte, nie in Bedrängnis. Einmal, zum 1:2 im zweiten Satz, musste er seinen Aufschlag abgeben. Federer reagiert aber prompt mit einem weiteren Servicedurchbruch.

Wawrinka benötigte nur gut 15 Minuten länger, um sich gegen Monaco (ATP 42) mit 6:1, 6:4 durchzusetzen. Nach dem ersten Satz, in dem er doppelt so viele Punkte gewann wie der Südamerikaner, geriet der Titelverteidiger etwas unter Druck. Er lag 0:2 und 2:4 zurück, ehe er das Tempo wieder anzog und vier Games in Folge gewann. Nach 72 Minuten beendete er den Match mit einem gefühlvollen Volley. Für die Fortsetzung des Turniers besitzt Wawrinka noch Steigerungspotenzial, vor allem beim Aufschlag, wo er sich mit einer Quote erster Aufschläge von 44 Prozent zufrieden geben musste.

Im Achtelfinal trifft Wawrinka entweder auf den Bulgaren Grigor Dimitrov (ATP 11). Gegen Dimitrov steht es in den Direktbegegnungen 2:1. Das einzige Duell auf Sand gewann Wawrinka 2013 in Madrid. Federer bekommt es derweil entweder mit Gaël Monfils (ATP 18) oder Alexander Dolgopolow (ATP 71) zu tun. Überstehen die beiden Schweizer am Donnerstag die nächste Runde, kommt es im Viertelfinal zum Direktduell der letztjährigen Finalisten.