Stan Wawrinka (ATP 40) traf später auf den Ungar Marton Fucsovics (ATP 31), gegen den er im letzten Jahr zweimal knapp gewann und einmal (in Genf) klar verlor.

Roger Federer (ATP 4) spielte sich am Sonntag gegen Peter Gojowczyk (ATP 85) für die kommenden Partien ein. Seine ganze Familie sah dabei zu, ebenso wie Pete Sampras mit seinem Sohn. Federer geriet lange kaum in Bedrängnis, was ihn dazu verleitete, Sachen ausprobieren, wie beispielsweise erhöhtes Risiko beim zweiten Aufschlag, was zu ungewöhnlichen sechs Doppelfehlern führte.

Das ermöglichte Gojowczyk, die Angelegenheit im zweiten Satz spannend zu gestalten. Federer geriet in Rücklage gegen einen Gegner, der vor anderthalb Wochen in Acapulco gegen den Australier John Millman 0:6, 0:6 verloren hatte. Dabei deutete für Gojowczyk beim Stand von 0:5 nach 18 Minuten alles auf ein neuerliches Desaster hin. Nach dem ersten Spielgewinn beruhigte und steigerte sich indessen der Deutsche. Im zweiten Satz führte Gojowczyk 3:1 und 5:4; zum 5:3 boten sich ihm sogar noch vier Breakmöglichkeiten.

Vier Aussenseiter schon out

Aber Federer nützte nach 78 Minuten den ersten Matchball und schaffte den Einstieg ins Turnier, was nicht allen Mitfavoriten gelungen war. Mit Nick Kyrgios (Sieger in Acapulco), Stefanos Tsitsipas (Turniersieger in Marseille und Finalist in Dubai), Roberto Bautista Agut (Turniersieger Dubai mit Siegen über Wawrinka und Djokovic) und Borna Coric (Halbfinalist in Dubai) scheiterten übers erste Wochenende gleich vier formstarke Aussenseiter.