Betroffen von den Verschiebungen waren auch drei einheimische Spielerinnen. Das Schweizer Achtelfinal-Duell zwischen Stefanie Vögele und Viktorija Golubic wurde spätabends zwar aufgenommen, musste beim Stand von 3:0 für die Vorjahres-Halbfinalistin Vögele aber vertagt werden.

Erneut auf eine Geduldsprobe gestellt wurde Timea Bacsinszky. Die 29-jährige Waadtländerin, die in Lugano wie Vögele um die direkte Qualifikation für das Hauptfeld des French Open kämpft, hatte schon am Montag vergeblich auf die Aufnahme ihrer Erstrundenpartie gewartet. Ihr Achtelfinal-Duell mit der zweifachen Grand-Slam-Siegerin Swetlana Kusnezowa ist nun auf Donnerstagnachmittag angesetzt.

Zuvor spielen auf dem Centre Court Vögele und Golubic gegeneinander. Den Auftakt um 11 Uhr machen die Slowakin Viktoria Kuzmova und die Polin Iga Swiatek. Kuzmova ist nach dem Ausscheiden der topgesetzten Belinda Bencic sowie der Nummern 2 (Carla Suarez Navarro) und 4 (Alison van Uytvanck) die einzige verbliebene Top-4-Spielerin der Setzliste.

Teichmann nach Matchbällen ausgeschieden

Nicht vom Regen betroffen war am Mittwochmittag die letzte Erstrundenpartie zwischen Jil Teichmann und Veronika Kudermetowa. Für die Schweizerin endete das Heimturnier gleichwohl mit einer Enttäuschung, schied sie doch auf für sie ärgerliche Art aus. Die 21-jährige Weltnummer 152 unterlag der gleichaltrigen Russin nach vergebenen Matchbällen 2:6, 6:4, 6:7 (2:7).

Im Entscheidungssatz hatte Teichmann, die mit einer Wildcard im Haupttableau des Ladies Open Lugano Aufnahme gefunden hatte, genügend Chancen, um zum sechsten Mal in ihrer Karriere in die Achtelfinals eines WTA-Turniers einzuziehen. Sie führte mit zwei Breaks Vorsprung 4:1 und hatte drei Spielbälle zum 5:1. Sie liess sich zum 4:4 einholen, ehe ihr erneut ein Servicedurchbruch gelang. Bei der 5:4-Führung wusste die Seeländerin zwei Matchbälle nicht zu nutzen. Im Tiebreak zog die Russin auf 4:0 und 5:1 davon, Teichmann kam nicht mehr heran.

Teichmann hatte auch das erste Duell mit der derzeit in der Weltrangliste 69 Positionen besser klassierten Kudermetowa in drei Sätzen verloren - und ebenfalls in der Schweiz, nämlich in der 1. Runde des letztjährigen Gstaader Turniers.