Er ist ein aufgeweckter, neugieriger kleiner Junge, der Umarmungen liebt und gerne mit seinen Freunden spielt, besessen von Pferden. So beschreiben ihn seine Eltern Emma und Jamie. Doch als er 16 Monate alt ist, zieht sich Teddy Mascaro aus London immer mehr zurück. Ängstlich und anhänglich sei er geworden. Im April 2018 finden Ärzte einen Tumor im Magen, ein so genanntes Neuroblastom. Es ist: extrem selten und extrem aggressiv. 

Der 2-Jährige Teddy Mascaro kämpft um sein Leben.

Der 2-Jährige Teddy Mascaro kämpft um sein Leben.

«Nicht in den schlimmsten Träumen rechnet man mit so etwas. Wir waren am Boden zerstört und dachten, unser Baby würde sterben», erzählt Mutter Emma britischen Medien. Der Krebs befällt die Niere, das Knochenmark und den Schädel. Er wird immer schwächer und dünner, kann kaum mehr atmen. Mit jeder neuen Diagnose stirbt die Hoffnung der Eltern auf Heilung ein kleines bisschen. Die Ärzte geben Teddy noch fünf Jahre. Maximal. 

120'000 Pfund bis im Juni

Doch der kleine Junge und die Eltern geben nicht auf. Ab Oktober erhält Teddy in New York eine Immuntherapie. Doch die Behandlung ist langwierig und teuer. 120'000 Pfund benötigen die Eltern bis im Juni, um ihren Sohn nach Übersee begleiten zu können. Nun erhalten sie einen Unterstützer: Stan Wawrinka bittet über die sozialen Medien darum, die Sammelaktion zu unterstützen. Ob und wie viel der Romand selber gespendet hat, ist nicht bekannt. 

Sieben Bluttransfusionen und zahlreiche Chemotherapien hat der Junge bereits über sich ergehen lassen. Doch in fast der Hälfte aller Fälle, in denen Kinder an einem Neuroblastom erkranken, kehrt der Krebs zurück. Die Mortalität steigt in diesem Fall bis auf 90 Prozent. Für die Eltern ist das kaum zu ertragen. Doch sie hätten eine Regel: «Teddy darf uns niemals unsere Angst ansehen. Vor ihm wird nicht geweint.» Also fliessen die Tränen im Verborgenen.