ATP-Tour

Wawrinka mit Mühe - Bohli verpasst Exploit

Stanislas Wawrinka setzte sich in drei Sätzen durch

Stanislas Wawrinka setzte sich in drei Sätzen durch

Stanislas Wawrinka steht im ATP-Turnier von Buenos Aires in der zweiten Runde. Für Stéphane Bohli endete der Auftritt in Marseille dagegen bei erster Gelegenheit.

Wawrinka baute in der argentinischen Metropole seine Siegserie in diesem Jahr dank dem 6:4, 3:6, 6:3 gegen Carlos Berlocq (ATP 73) auf 10:1 aus. Allerdings bekundete der als Nummer 2 gesetzte Schweizer mit dem Einheimischen beim Saisondebüt auf Sand erhebliche Mühe. Wawrinka liess insgesamt fünf Breaks (jeweils gleich zu Beginn der ersten beiden Sätze) zu, zwei davon führten im zweiten Satz zu einem 0:5-Rückstand.

Im dritten Durchgang schaffte der 28-jährige Berlocq, der heuer erst eine ATP-Partie gewonnen hat, zweimal das sofortige Rebreak. Wawrinka aber zog mit dem 5:3 entscheidend davon. Nach 2:22 Stunden verwertete die Nummer 15 der Welt, die in Chennai (Turniersieg) und Melbourne (Grand-Slam-Viertelfinal) so stark in die Saison gestartet ist, ihren ersten Matchball. Gegen Zweitrundengegner Victor Hanescu (ATP 56) hat Wawrinka zwei von vier Begegnungen gewonnen. An die beiden Kräftemessen im letzten Jahr hat er beste Erinnerungen. In Monte Carlo (1. Runde) und in Casablanca (Final) liess Wawrinka dem Rumänen maximal sechs Games.

Der Waadtländer Stéphane Bohli (ATP 148) unterlag in Marseille dem Kroaten Marin Cilic (ATP 28) 7:6 (8:6), 3:6, 2:6. In seinem zweiten ATP-Auftritt des Jahres (Erstrunden-Out in Johannesburg Ende Januar) konnte Bohli den Schwung aus der Qualifikation mitnehmen. Der 27-jährige Romand gewann das Tiebreak des ersten Durchgangs nach abgewehrtem Satzball 8:6 und damit die dritte Kurzentscheidung des Turniers. Danach brach Bohli völlig ein: Er konnte sich keinen einzigen Breakball erspielen und musste in den Sätzen 2 und 3 jeweils bei erster Möglichkeit sogleich den Aufschlag abnehmen lassen. Im dritten Satz lag Bohli 0:4 zurück, ehe er seinen Service erstmals durchbrachte. Der klar überlegene ehemalige Top-10-Spieler Cilic (96:72 Punkte) verwertete nach genau zwei Stunden den ersten Matchball zum Sieg.

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