«In fünf Jahren wird Alexia ihn nicht mehr oder kaum noch kennen.»Das macht der Journalistin Angst. Überhaupt sorge sie sich um die Zukunft, wie Vuilloud im Interview mit der Westschweizer Zeitung «L'illustré» sagt. «Die Vorstellung, dass Alexia unter unserer Situation leidet, macht mir schwer zu schaffen.»

Nichtsdestotrotz versucht die Mutter der 10 Monate jungen Tochter Alexia ihren Ehemann Stanslas zu verstehen. «Ich verstehe es, was aber nicht heisst, dass ich es richtig finde.» Vuilloud wisse nicht, wie sie dies ihrer Tochter erklären soll. «Ich sage ihr, dass es nicht ihr Fehler ist und ihr Papi und ihr Mami sie immer lieben werden.»

Darüber hinaus könne es sich Illham nicht leisten Schwäche zu zeigen - schliesslich müsse sie sich um ihr Kind kümmern. «Ich muss ausziehen, wenn ich weiterkommen will.» Und einen konkreten Plan hat sie auch schon: «Im Frühling gehe ich weg von hier. Nach Genf oder ins Wallis. Hier habe ich kein soziales Umfeld, ich bin wegen Stan nach Lausanne gekommen.» (muv)