Fussball

Thun steigt aus der Super League ab, Vaduz kehrt zurück

Tunahan Cicek (Vaduz) schiesst das Tor zum 2:3.

Tunahan Cicek (Vaduz) schiesst das Tor zum 2:3.

Thun steigt nach zehn Jahren wieder aus der Super League ab.

Die Mannschaft von Trainer Marc Schneider kam im Rückspiel der Auf-/Abstiegsbarrage zuhause gegen Vaduz nicht über ein 4:3 hinaus und zog mit dem Gesamtskore von 4:5 den Kürzeren.

Vaduz, das sich erst als drittes unterklassiges Team in der Barrage durchsetzte, nimmt damit in der höchsten Spielklasse den Platz von Thun ein. Die Liechtensteiner steigen zusammen mit Lausanne-Sport auf, Zweiter Absteiger neben Thun ist Neuchâtel Xamax. Die neue Saison beginnt am 11. respektive 12. September.

Nach dem 0:2 am Freitag in Vaduz begann Thun im Rückspiel auf dem heimischen Kunstrasen deutlich energischer. Dennoch geriet die Mannschaft von Trainer Marc Schneider durch einen von Mohamed Coulibaly vollendeten Konter und ungenügendem Abpraller von Goalie Guillaume Faivre in der 19. Minute in Rückstand. Mit dem Ausgleich durch einen abgelenkten Kopfball von Basil Stillhart und dem schnellen 2:1 durch einen Weitschuss von Leonardo Bertone, der im Hinspiel lange geschont wurde und nun an den beiden ersten Thuner Toren beteiligt war, kehrte die Hoffnung noch einmal zurück.

Coulibalys zweiter Treffer in der 51. Minute und das 3:2 für die Gäste durch den ebenfalls starken Cicek (69.) waren schliesslich entscheidend. Mehr als das 3:3 durch Ridge Munsy in der 87. und das 4:3 durch den eingewechselten Simone Rapp in den letzten Sekunden der Nachspielzeit gelang den Thunern nicht mehr.

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