Volleyball
Ein Tag vor dem Pokalkracher: Sm'Aesch gewinnt lockeren Playoff-Auftakt

Die Volleyballerinnen von Sm'Aesch Pfeffingen gewinnen ihr erstes Playoff-Match gegen Toggenburg ohne Probleme mit 3:0. Das Spiel ist aber nicht das wichtigste an diesem Wochenende.

Paul Ulli
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Beim ersten von zwei Spielen am Wochenende stellen die Baselbieterinnen unter Beweis, warum sie die Favoritinnen auf den Meistertitel sind.

Beim ersten von zwei Spielen am Wochenende stellen die Baselbieterinnen unter Beweis, warum sie die Favoritinnen auf den Meistertitel sind.

Edgar Hänggi (23.01.2021)

Die Ausgangslage in dieser Playoff-Viertelfinal-Serie gegen den Achtplatzierten der Qualifikationsrunde war klar. Sm’Aesch Pfeffingen als aktuelle Nummer Eins der Volleyball-Nationalliga A ging als Favorit in diese erste Begegnung der Best-of-Five-Serie gegen die Toggenburgerinnen. Und das Team von Head-Coach Andreas Vollmer zeige von Beginn an deutlich auf, wer Herr, respektive Frau im Hause ist.

Zwar führten die Gäste dank drei Fehlern beim Heimteam mit 3:0, doch danach erhöhten Capitaine Madlaina Matter und ihre Teamkolleginnen die Schlagzahl und lagen bei den technischen Time-Outs jeweils mit drei Punkten in Führung ( 8:5 und 16:13). Dem Endspurt der Baselbieterinnen mit Punkten von Kelli Bates und Matter hatte die Mannschaft von Trainer Marcel Erni dann aber nichts mehr entgegen zu setzen und der Startsatz ging diskussionslos mit 25:15 an den Favoriten.

Nochmals Steigerung bei Sm’Aesch

3:3 stand es nach den ersten Ballwechseln des zweiten Durchgangs, ehe die Gastgeberinnen eine Schippe drauflegten und beim zweiten technischen Time-Out mit 16:5 voraus lagen und Trainer Vollmer seine Startsechs bis auf Topscorerin Madison Duello durchwechselte. An der Verteilung der Punkte änderte dies aber gar nichts, denn Luisa Schirmer und Monika Chrtianska verwerteten die Zuspiele von Katie Oleksak makellos.

Im dritten Satz glänzte die wiedergenesene Gabi Schottroff nach dem erneuten Spielstand von 3:3 mit einer Zehner-Aufschlagserie und damit die Toggenburgerinnen endgültig zermürbte. Nach einer guten Stunde Spielzeit war es dann Passeuse Oleksak, welche mit einem Blockwinner diese einseitige Partie beendete.

Bereits am morgigen Sonntag treffen die Baselbieterinnen an gleicher Stelle im Pokal-Halbfinale auf die Kanti Schaffhausen. Die erste Hürde des Wochenendes konnte Sm'Aesch Pfeffingen aber locker meistern.

Sm’Aesch Pfeffingen – Volley Toggenburg 3:0

Sätze: 25:15, 25:10, 25:15

Löhrenacker. – Keine Zuschauer. – SR Hefti/Sigrist

Sm’Aesch Pfeffingen: Wylie, Matter, Saita (Libera), Maeder, Bogdanova, Bates, Duello; Schirmer, Oleksak, Schottroff, Chrtianska, Saladin (Libera).

Volley Toggenburg: Maciagowski, Condotta, Kuch, Erni, Schnyder (Libera) Koch, Renko-Ilic; Inauen, Cantoni, Mazzoleni, Sacher.