Volleyball
Sm'Aesch schliesst die Qualifikation mit einer Machtdemonstration ab

Die Baselbieter Volleyballerinnen stellen eine Woche vor Beginn der Playoffs ihre gute Form unter Beweis. Beim klaren 3:0-Auswärtssieg in Düdingen bestechen sie wie bereits in den vorherigen Spielen mit einem starken Kollektiv und einem breiten Kader.

Paul Ulli
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Die Spielerinnen von Sm'Aesch jubeln über eine optimale Qualifikationsrunde.

Die Spielerinnen von Sm'Aesch jubeln über eine optimale Qualifikationsrunde.

Edgar Hänggi/Archiv

Es ist eine eindrückliche Bilanz, die Sm’Aesch Pfeffingen nach Abschluss der Qualifikation vorweisen kann: 18 Spiele absolviert, davon 17 gewonnen und nur eines - auswärts gegen Kanti Schaffhausen - verloren. Dazu kommt ein beeindruckendes Satzverhältnis von 53:7. Auch das letzte Spiel gegen einen anderen potentiellen Titelanwärter entschied das Team von Trainer Andreas Vollmer für sich. Zwar wehrte sich das Heimteam aus Düdingen mit den beiden Topangreiferinnen Samantha Cash und Trine Kjelstrup tapfer, doch gegen das starke Kollektiv des Tabellenführers war meist kein Kraut gewachsen.

Genau dieses Kollektiv und die Breite des Kaders waren ein mitentscheidender Punkt für die Stärke und Dominanz der Baselbieterinnen im bisherigen Verlauf der Saison. Auch wenn der Trainer die Formation auf vier bis fünf Positionen durchwechselte, änderte sich am Spiel des Tabellenführers nicht viel. Egal, ob die junge Annalea Maeder oder Katie Oleksak als Zuspielerin die Angriffe einleiteten, abgeschlossen wurden diese von Topskorerin Madison Duello, Luisa Schirmer, Kelly Bates, Olga Bogdanova oder Monika Chrtianska meist erfolgreich. Am Mittelblock standen mit Tarah Wylie, Capitaine Madlaina Matter und der zurzeit noch eine Gehirnerschütterung auskurierenden Gabi Schottroff oftmals eine unüberwindbare Wand. Und wenn die Gegnerinnen einmal ihren Angriff abschliessen konnten, waren da noch die beiden flinken Liberas An Saita oder Livia Saladin zur Stelle, um diesen erfolgreich abzuwehren.

Sm'Aesch-Trainer sendet Kampfansage für die Playoffs

Mit dieser Flexibilität im Bereich der Mannschaftsaufstellung brachten die Baselbieterinnen in der erfolgreich absolvierten Qualifikation alle anderen Mannschaften in Nöte, so auch die Power Cats von Volley Düdingen am Samstagnachmittag. Im ersten Satz wogte das Spielgeschehen noch hin und her, verbunden mit zum Teil tollen Ballwechseln. Ein Spielerinnenwechsel - Bogdanova kam beim Spielstand von 13:11 zu Gunsten des Heimteams für Schirmer - brachte dann den Umschwung. Kontinuierlich schraubten die Gäste das Resultat zu ihrem Vorteil in die Höhe und holten sich mit 25:19 den Startsatz. Im zweiten Durchgang liess Sm’Aesch von Beginn an nie Zweifel über den Satzgewinn aufkommen und lag beim zweiten technischen Time-Out bereits mit 16:7 in Front. Die 2:0-Satzführung war fortan nur noch Formsache. Noch deutlicher gestaltete sich das Szenario im dritten Satz, der mit 25:12 zu Gunsten des Qualifikationssiegers ausging. «Wir haben eine Duftmarke gesetzt und gezeigt, dass wir für die Playoffs bereit sind. Es war eine Topleistung meines Teams», lobte Trainer Vollmer nach dem Spiel.

Volley Düdingen – Sm’Aesch Pfeffingen 0:3

Sätze: 19:25, 19:25, 12:25

Leimacker. – Keine Zuschauer. – SR Weinberger/Djankovic 

Düdingen: Eiholzer, Pierret, Deprati (Libera), Kjelstrup, Sulser, Wieland, Cash; Steinemann, Knutti (Libera), Giustino, Zurlinden, Mebus.

Sm’Aesch Pfeffingen: Matter, Wylie, Maeder, Saita (Libera), Schirmer, Bates, Duello; Oleksak, Chrtianska, Saladin (Libera), Bogdanova.

Bemerkungen: Sm’Aesch Pfeffingen ohne Schottroff (verletzt).