Volleyball
Traktor verliert trotz kämpferischer Leistung am Ende deutlich

Als Aussenseiter in Genf verliert Traktor Basel das erste Playoff-Match deutlich mit 3:0. Mit etwas mehr Glück wäre für die Basler aber ein Satzgewinn drin gewesen.

Esteban Waid
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Samuel Ehrat und Kuba Radomski lassen im letzten Satz kurz Hoffnung aufkommen.

Samuel Ehrat und Kuba Radomski lassen im letzten Satz kurz Hoffnung aufkommen.

Jeannot Broch (25.11.2020)

Die Rollenverteilung vor der Partie war deutlich. Traktor Basel beendete die Qualifikationsrunde auf dem vorletzten Platz und traf deshalb in der ersten Best-of-Five Playoff-Runde auf die zweitplatzierte Mannschaft von Chênois Volley aus Genf. Damit reiste die Mannschaft von Daniel Rocamora als deutliche Aussenseiter für das Viertelfinale an den Genfersee.

Doch wie zum Trotz hatten die Basler nicht vor, sang- und klanglos unterzugehen. Überraschend bleiben die Gäste im ersten Satz eine Zeitlang in Führung. Erst beim Stand von 10:10 gelingt es der Heimmannschaft das erste mal an Traktor vorbeizuziehen. Es folgt ein spannender Schlagabtausch, mit dem besseren Ende für die Genfer. Durch einen Schlussspurt und einen humorlos verwandelten Satzball gewinnt Genf den Satz schlussendlich verdient mit 25:21.

Mit hängenden Köpfen treten die Gäste aus Basel dann den Seitenwechsel an und Chênois macht dort weiter, wo sie aufgehört hatten. Lediglich beim Stand von 23:16 kann Traktor noch einmal bis auf drei Punkte verkürzen. Am Ende geht aber auch dieser Punkt an die Romands.

Besonders Bitter verläuft dann der letzte Satz. Beim Stand von 21:19 ist Traktor Basel wieder angestachelt. Durch zwei Monsterblocks von Samuel Ehrat und Kuba Radomski schnuppern die Gäste auf einmal am ersten Punkt. Beim Stand von 24:19 für die Basler schaffen es die Gäste vom Rheinknie aber nicht, den Ball im gegnerischen Feld unterzubringen. Genf bleibt erbarmungslos und gewinnt den Satz mit 24:26 und damit auch die Partie.

Das Spiel in voller Länge zum Anschauen: