F1-Boss Bernie Ecclestone bestätigte am Donnerstag, dass diese Möglichkeit im Raum steht. "Wir werden bis Dienstag oder Mittwoch eine Entscheidung treffen", meinte Ecclestone. "Wenn die Dinge weiter so bleiben wie jetzt, lautet die Antwort nein."

Das Rennen auf dem 27 Kilometer südlich Manamas in Sakhir liegenden Bahrain International Circuit könnte laut Ecclestone im Saisonverlauf nachgeholt werden. Der GP von Australien in Melbourne am 27. März soll demnach dann den WM-Auftakt bilden. An der Anzahl von 20 Rennen in diesem Jahr soll sich nichts ändern.

Bahrains Renn-Organisatoren beteuerten am Donnerstag via Statement die Sicherheit der Grand-Prix-Besucher. "Unser Fokus liegt derzeit weiterhin auf der Abwicklung eines erfolgreichen Rennens", meinte Geschäftsführer Scheich Salman bin Isa Al Khalifa.

Die Unruhen hatten in der Nacht auf Donnerstag drei Tote gefordert. Mehr als 200 Menschen waren verletzt worden, nachdem die Polizei Anti-Regierungs-Demonstranten attackiert hatte. "Sollte es nicht bis Mittwoch ruhiger geworden sein, denke ich, dass wir wahrscheinlich absagen müssen", erklärte Ecclestone. Der Grand Prix von Bahrain ist für den 13. März angesetzt.

In anderthalb Wochen wollen die Formel-1-Rennställe ihren Tross zu Testfahrten nach Bahrain schicken.