Der alles überstrahlende Akteur war dabei Houstons Starspieler James Harden. Der 29-Jährige steuerte 57 Punkte zum Heimsieg der Rockets bei. Der wertvollste Spieler (MVP) der NBA der Vorsaison, der über die Hälfte der Punkte seines Teams erzielte, hatte bereits bei Spielhälfte 36 Punkte auf seinem Konto. Im Spiel aus der Nacht zum Montag gegen die Orlando Magic (109:116) war Harden noch mit einer miserablen Bilanz von hinter der Dreipunkte-Linie aufgefallen (1 von 17 Würfen versenkt).

Gegen die Grizzlies stellte Harden bereits zur Pause sicher, dass er seine Serie von Spielen, in welchen er sich über 30 Punkte gutschreiben liess, auf 17 in Folge ausbauen wird. Er hält somit hinter Wilt Chamberlain, der 1964 in 20 Spielen de suite 30 oder mehr Punkte erzielt hatte, die zweitlängste 30-Punkte-Serie in der Geschichte der NBA.