In der ersten Hälfte (12:14) hielt der Schweizer Meister trotz vier Zweiminuten-Strafen noch einigermassen mit. Nach der Pause brachen die Gäste allerdings komplett ein. In den ersten elf Angriffen erzielten sie bloss zwei Tore und gerieten bis zur 42. Minute 14:21 in Rückstand. Bei den ersten zwei Abschlüssen in der zweiten Hälfte scheiterte Julius Emrich freistehend am starken Minsker Keeper Wadim Bogdanow, danach brachte Aleksandar Stojanovic einen Penalty nicht am eingewechselten Rade Mijatovic vorbei. In der Folge drehte die Negativspirale weiter. Auch in der Verteidigung liessen die Kadetten in der zweiten Hälfte nach - 19 Gegentore in 30 Offensivaktionen sind zu viel.

Bereits am kommenden Donnerstag treffen die beiden Equipen in Schaffhausen wieder aufeinander. Dannzumal ist für die Schaffhauser ein Sieg Pflicht. Ansonsten rückt der Traum von der dritten Achtelfinal-Qualifikation in Serie in der Champions League in einige Ferne.

5. Runde: Dynamo Minsk - Kadetten Schaffhausen 33:23 (14:12). Füchse Berlin - RK Zagreb 29:27 (12:13). - Rangliste: 1. FC Barcelona 4/8. 2. Füchse Berlin 5/8. 3. Dynamo Minsk 5/5. 4. RK Zagreb 5/3. 5. Szeged 4/2. 6. Kadetten Schaffhausen 5/2 (130:154).