Golf

McIlroy und Garcia - Stars in günstigen Positionen

Abertausende von Golffans verfolgen den Superstar Rory McIlroy auf den Fairways und Greens von Crans-Montana

Abertausende von Golffans verfolgen den Superstar Rory McIlroy auf den Fairways und Greens von Crans-Montana

Rory McIlroy und Sergio Garcia, die beiden Superstars im Feld des Omega European Masters der Golfprofis in Crans-Montana, starten am Sonntag mit guten Chancen auf den Turniersieg in die Schlussrunde.

Rory McIlroy liegt vor dem Finish auf dem Walliser Hochplateau drei Schläge hinter dem allein führenden Argentinier Andres Romero. Sergio Garcia müsste vier Schläge gutmachen, was über die Distanz von 18 Löchern und bei den Fähigkeiten des US-Masters-Champions von 2017 ohne weiteres möglich zu sein scheint.

Garcias skurrile Runde

Der 39-jährige Garcia zeigte am Samstag den in riesiger Zahl aufmarschierten Golffans eine eigentümliche Runde. Am Anfang kam der Spanier überhaupt nicht in die Gänge. Nach fünf Löchern waren auf der Scorekarte schon drei Schlagverluste (Bogeys) notiert, die er auf ganz unterschiedliche, aber nie zwingende Weise einfing. Er fiel dadurch im Zwischenklassement auf drei Schläge unter Par zurück und schien jede Möglichkeit eingebüsst zu haben, das Schweizer Turnier der Europa-PGA-Tour zum zweiten Mal nach 2005 für sich zu entscheiden.

Am 7. Loch, dem berühmten Panorama-Loch auf dem Parcours von Severiano Ballesteros, begann Garcia in nicht mehr für möglich gehaltener Art aufzudrehen. In regelmässiger Folge spielte er sieben Birdies, drei davon auf den auf dieses Jahr hin neu gestalteten Löchern 14 bis 16.

Rory McIlroys Runde war vergleichsweise wild. Der 30-jährige vierfache Gewinner von Majorturnieren lag zeitweilig schlaggleich an der Spitze. Er konnte den Kontakt zu Leader Romero, der am Freitag mit 61 Schlägen die beste Runde in den 20 Jahren nach dem grundlegenden Platzumbau gespielt hatte, vor allem deshalb nicht halten, weil er den Umgang mit zwei Schlagverlusten an den letzten zwei Löchern beendete.

McIlroy hat an dem mit 2,5 Millionen Euro dotierten Turnier eine Scharte auszuwetzen. 2008, in den Anfängen seiner grossartigen Profikarriere, gab er den sicher geglaubten Sieg im Stechen gegen den kaum bekannten Franzosen Jean-François Lucquin aus der Hand. Auch bei seinen weiteren Starts in der Schweiz - 2009 und 2011 - reichte es ihm nicht zum Sieg.

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