Gilliéron erhielt an der Delegiertenversammlung in Bern 80 Stimmen. Sein Herausforderer Benedikt Weibel musste sich mit 20 Stimmen begnügen.

Gilliéron tritt die Nachfolge von Ralph Zloczower an. Gilliéron ist der erste Präsident an der Spitze des Schweizer Fussballverbandes, der seine Aufgabe nicht ehrenamtlich versieht. Er erhält ein 50-Prozent-Job mit rund 120 000 Franken Entschädigung. Der ausgebildete Jurist Peter Gilliéron (56) war seit 1993 Generalsekretär beim Schweizerischen Fussballverband (SFV). Der Berner war einst Präsident des damaligen 3.-Liga-Vereins Minerva Bern.