Als wegweisend war das Duell gegen Velenje im Vorfeld bezeichnet worden. Die Winterthurer blieben jedoch chancenlos und erlitten in der Gruppe A im Kampf um Platz 2, der zum Vorstoss in die Viertelfinals berechtigt, einen herben Rückschlag. Um in die K.o.-Phase noch zu schaffen, müssten die Zürcher wohl Velenje im Rückspiel bezwingen. Dies erscheint nach dem ersten Duell aber sehr unwahrscheinlich.

"Velenje war heute auf allen Positionen besser", fasste Pfadis Trainer Adrian Brüngger die Partie kurz und knapp zusammen. In der Tat lagen die Winterthurer von Beginn weg im Hintertreffen. Und als Pfadi nach der Pause einmal auf drei Tore heran kam, schalteten die Slowenen sofort wieder einen Gang höher. In der Offensive leistete sich Pfadi zu viele Fehler; immer wieder kam Velenje mit schnellen Gegenstössen zu "einfachen" Toren.

Überhaupt nicht in den Griff bekamen die Schweizer Velenjes Stas Skube, der zwölf Tore erzielte und bei mindestens ebenso vielen den entscheidenden Pass spielte. Bester Torschütze auf Seiten Winterthurs war Kevin Jud mit sechs Treffern (davon zwei Penaltys).