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Swiss Olympic rechnet für Tokio 2020 mit 110 Athleten

Der Chef de Mission von Swiss Olympic auch für Tokio 2020: Ralph Stöckli

Der Chef de Mission von Swiss Olympic auch für Tokio 2020: Ralph Stöckli

Knapp elf Monate vor der Eröffnungsfeier informierte Swiss Olympic über den Stand der Vorbereitungen und die Selektionskonzepte für die Sommerspiele in Tokio (24. Juli bis 9. August 2020).

Swiss Olympic erstellte in den vergangenen Monaten zusammen mit den betroffenen Sportverbänden insgesamt 38 Selektionskonzepte. Der Dachverband erwartet für Tokio 2020 rund 110 Schweizer Athletinnen und Athleten. Damit diese leicht grössere Delegation als zuletzt in Rio de Janeiro (105) im nächsten Sommer erfolgreich abschneidet, waren Swiss-Olympic-Exponenten schon fünfmal für mehrere Tage vor Ort in der japanischen Hauptstadt.

Von der vorerst letzten Vorbereitungsreise kehrte Ralph Stöckli, der Chef de Mission von Swiss Olympic, erst am vergangenen Samstag zurück. Er habe bei diesem Besuch einen positiven Eindruck gewonnen, sagte der St. Galler in Magglingen: "Die Organisatoren in Tokio sind bereits sehr weit."

Klima als grösste Herausforderung

Einige besondere Herausforderungen, die es in den verbleibenden elf Monaten bestmöglich zu meistern gilt, haben Stöckli und sein Team identifiziert. Dazu gehören die optimale Unterbringung der Delegationsmitglieder an den vielen dezentral gelegenen Wettkampfstätten und auch das Gewährleisten der bestmöglichen Betreuungssituation der Schweizer Sportler.

Diese erwartet zudem der japanische Sommer mit seinem sehr feuchten und heissen Klima. Mit dem Projekt "Beat the Heat" will Swiss Olympic seine Athleten bestmöglich auf die zu erwartenden klimatischen Bedingungen vorbereiten - eben damit diese mit der Hitze und im Idealfall auch mit den Gegnern fertig werden.

Ob wie in Brasilien wieder sieben Medaillen - darunter drei goldene durch Fabian Cancellara, Nino Schurter und den Leichtgewichts-Vierer - herausschauen werden, dafür mochte Stöckli in Magglingen (noch) keine Prognose abgeben. Zuerst müsse er wissen, wer zur Delegation gehöre, so der Ostschweizer. Zumindest die erste Olympia-Teilnehmerin aus der Schweiz konnte Stöckli schon bekanntgeben. Dank ihrem letzte Woche an der WM in Japan gewonnenen Quotenplatz konnte die Zürcher Sportkletterin Petra Klingler bereits selektioniert werden. Die letzten Selektionen wird Swiss Olympic allerdings erst Anfang Juli 2020 vornehmen können.

Swiss Paralympic wohl mit über 20 Athleten

Im Anschluss an die Olympischen Spiele werden ebenfalls in Tokio auch die 16. Sommer-Paralympics durchgeführt. Vom 25. August bis 6. September 2020 werden in 22 Sportarten 540 Events Medaillensätze vergeben. Swiss Paralympic erhofft sich, in bis zu zehn Sportarten und mit mindestens 20 Athletinnen und Athleten zu vertreten sein.

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