Für Isabelle Forrer/Anouk Vergé-Dépré und Tanja Goricanec/Tanja Hüberli geht es am Donnerstag im letzten Vorrunden-Auftritt darum, ob sie direkt für die Achtelfinals qualifiziert sind oder schon in Sechzehntelfinals spielen müssen. Beide Schweizer Tandems bekommen es zum Abschluss der ersten Turnierphase mit den am stärksten eingestuften Teams ihres Pools zu tun, die ebenfalls noch ungeschlagen sind. Forrer/Vergé-Dépré spielen gegen Karla Borger/Britta Büthe, die WM-Zweiten von 2013. Auch Goricanec/Hüberli treffen mit Laura Ludwig/Kira Walkenhorst (in der letzten Woche Turniersiegerinnen in Yokohama) auf ein starkes Team aus Deutschland.

Chancen auf das Weiterkommen haben zudem Joana Heidrich/Nadine Zumkehr, die sich nach dem enttäuschenden Auftakt in Klagenfurt gegen die Einheimischen Cornelia Rimser/Nadine Strauss mit einem Zweisatzsieg rehabilitierten. Selbst für die EM-Debütantinnen Nina Betschart/Nicole Eiholzer ist nach der zweiten Niederlage noch nichts verloren. Bedingung für den Einzug in die Sechzehntelfinals ist nun ein Sieg gegen die ebenfalls punktelosen Polinnen Karolina Baran/Jagoda Gruszczynska.

Siegreich starteten im Regen am Wörthersee Philip Gabathuler und Mirco Gerson ins Turnier. Gegen die ähnlich dotierten Türken Volkan Gögtepe/Murat Giginoglu resultierte ein Dreisatzerfolg (16:14 im Tiebreak). Wenig überraschend verloren derweil Jonas Kissling und Alexei Strasser ihr erstes Spiel. Das international noch kaum gemeinsam aufgetretene Duo unterlag Adrian Gavira/Pablo Herrera, den spanischen Europameistern von 2013, 17:21, 17:21.