Baselworld

Wer dribbelt hier wen aus? Sprint-Star Usain Bolt und Diego Maradona messen sich in Basel

Nach seinem Rücktritt als Sprinter erzählte Usain Bolt, dass er es gerne als Fussballer versuchen würde. Am Mittwoch hat er Fussball gespielt. In Basel.

Usain Bolt, der schnellste Mann der Welt, achtfacher Goldmedaillen-Gewinner bei Olympia, ist leidenschaftlicher Fussballer. Und er hat einen grossen Traum: Einmal für Manchester United, seinen Lieblingsverein, auflaufen. So weit ist es nicht gekommen, das vorneweg. Aber immerhin kann er jetzt sagen, dass er einmal von José Mourinho, dem Trainer der United, gecoacht wurde. Nicht irgendwo, sondern in Basel.

Im Rahmen der Baselworld hat der Uhrenhersteller Hublot zum Spiel der Freundschaft geladen. Team Mourinho (mit Usain Bolt, Vitor Baía, Stéphane Chapuisat, Marcel Desailly, Damien Duff, Robbie Keane, Patrick Kluivert, Richard Orlinski und Alexei Smertin) gegen Team Maradona (mit Tino Asprilla, Roberto Carlos, Hernan Crespo, Gianni Infantino, Christian Karembeu, Marco Materazzi, Gaizka Mendieta, Angelo Peruzzi und David Trezeguet). Zwei Mal 15 Minuten wurden gespielt und – welch eine Überraschung – das Spiel endete mit einem Unentschieden, 11:11. 

Maradona: «Du bist noch etwas hektisch»

Unterhaltend war das Spiel trotzdem. Nicht nur wegen Bolt, sondern insbesondere auch dank der Hand Gottes. Oder müsste man nun schreiben: der Bauch Gottes? Denn Diego Armando Maradona, dieser begnadete Fussballer, Idol einer ganzen Generation, die ewige Nummer 10, hat seinen Körper zwar mehrfach einer Revision unterzogen. Das Leben hat trotzdem seine Spuren hinterlassen. In Form von Kilos auf den Rippen. So sehr er aber beim Fussballspielen unterdessen mit sich selbst beschäftigt ist, hatte er doch auch noch einen Tipp für Bolt: «Du bist am Ball noch etwas hektisch.» 

Ob es mit dem «göttlichen Beistand» nun also doch noch klappt mit dem Profivertrag für Bolt? Unlängst hatte dieser ja angekündigt, dass er einen solchen unterschreiben werde. Das allerdings hat sich als PR-Gag entpuppt. Der Traum lebt trotzdem weiter. Und Bolt meint: «Ich schaue vorwärts, indem ich mich vorwärts bewege.» Aha. Bleibt also nur noch eine Frage: mit oder ohne Ball? Zumindest absolviert er am Freitag ein Training mit Borussia Dortmund.

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