Womens Super League
Erster Sieg im ersten Heimspiel der Saison für die FCB Frauen

Im Leichtathletik-Stadion war im ersten Spiel vor eigenem Publikum der FC Yverdon Féminin zu Gast. Die Baslerinnen waren bereit für das Spiel und konnten diesem von Anfang an den Stempel aufdrücken. Der klare Sieg war nie ernsthaft gefährdet.

Riccardo Ferraro
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Die FCB Frauen tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor auf.
9 Bilder
Danique Stein beobachtet das Geschehen von der Seitenlinie.
Für einmal herrscht Betrieb vor dem FCB-Gehäuse.
Die Heimmannschaft ist oftmals einen Schritt schneller als Yverdon.
Defensiv lassen die FCB Frauen vor allem in der ersten Halbzeit wenig zu.
Die Spielerinnen des FCB jubeln über ein Tor.
Die Torhüterin der Gäste ist gefordert.
Kristina Sundov taucht vor dem gegnerischen Gehäuse auf.
Hier geht es lang: Die FCB Frauen wollen offensiv spielen.

Die FCB Frauen tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor auf.

Klaus Brodhage

Nachdem der Start in die Saison bei den FCB Frauen nicht ganz nach Wunsch geglückt ist, spielten sie am Sonntag ihr erstes Heimspiel gegen den FC Yverdon Féminin. Eine Woche zuvor gelang dem Team von Neutrainerin Danique Stein gegen die YB Frauen kein Tor und sie mussten sich mit 0:1 geschlagen geben. Am Sonntag nahmen die Baslerinnen aber von Anfang an das Heft sofort in die Hand. Schon nach 20 Sekunden bekamen sie ihren ersten Freistoss zugesprochen.

Das Heimteam startete wie die Feuerwehr

Diesen verwandelte Melanie Huber mit einem harten Schuss durch die Mauer hindurch. Nach nur einer Minute führten die FCB Frauen also schon mit 1:0. Das Spiel blieb hart geführt und es gab immer wieder Freistösse. Die Rotblauen hatten den Ball oft in ihren Füssen, während sich Yverdon aufs Kontern beschränkte. So konnten die FCB Frauen einen Angriff nach dem anderen fahren.

Kristina Sundov hatte heute oft Pech bei ihren Abschlüssen.

Kristina Sundov hatte heute oft Pech bei ihren Abschlüssen.

Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Manchmal waren sie dabei zu verspielt und oft standen sie im Abseits. Nicht so in der 16 Minute. Ein schöner Steilpass von Eleni Markou auf Kristina Sundov, die es mit einem Chip über die Torfrau des FC Yverdon Féminin versuchte und am Pfosten scheiterte, wurde dann aber von Mimoza Hamidi zum 2:0 verwertet. Bis zu diesem Zeitpunkt sahen die 198 Zuschauer ein Spiel auf ein Tor.

Yverdon kam nie gefährlich vors Tor von Michèle Tschudin. Einzelne Weitschüsse oder Freistösse konnten die Basler Torfrau nicht beunruhigen. Nach 20 Minuten stand es dann folgerichtig 3:0. Jana Kaiser konnte alleine auf die Torhüterin der Yverdoner loslaufen und versenkte den Ball eiskalt in der nahen Ecke.

Auch die Gäste wollten mitspielen und hatten Chancen

Der FCB war zu diesem Zeitpunkt das weit bessere Team und verdiente sich das Resultat. Zu den drei Toren müsste Kristina Sundov beispielsweise mindestens ein weiteres beisteuern. Doch sie schoss entweder daneben (23.), traf den Pfosten (27.) oder sah ihren Schuss von der Frau im Tor der weiss gekleideten Gäste pariert (29.).

Dass die Gäste nicht nur als Sparringpartner nach Basel gekommen waren, bewiesen sie später noch. Michèle Tschudin im Basler Tor musste diverse Male im Eins-gegen-Eins retten.

FC Basel – Yverdon Féminin 3:1 (3:0)

Leichtathletik-Stadion. – 198 Zuschauer. – Tore: 1. Huber 1:0. 18. Hamidi 2:0. 21. Kaiser 3:0. 67. De Brito 3:1.

FC Basel: Tschudin; Rey (46. Bunter), Huber, Lüscher, Schmid; Kaiser, Hoti, Markou; Hamidi, Merazguia (80. Spiniello), Sundov (59. Fockers).

FC Yverdon Féminin: Jaquier; Rahm, Laaroussi, Giardin, Pajovic; von Dach (50. Da Costa Vilela), Dumas (36. Saber-Idrissi), Cazé; Warpelin, Potier (48. de Brito), Mandou Yonga.

Die Defensivreihe der Westschweizerinnen schaffte es die rotblauen Angreiferinnen oft ins Abseits laufen zu lassen. Mehr noch: In der
66. Minute kamen sie durch Mélanie de Brito zum Anschlusstreffer.

Innerhalb von wenigen Sekunden und mit nur zwei Pässen spielten sich die Gäste von der Torhüterin in den Strafraum der Baslerinnen. De Brito hatte dann kein Problem mehr, Tschudin zu überwinden. Trotz des Gegentores kann das Heimdebüt von Danique Steins Team als gelungen angeschaut werden.

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