Ski-WM
Zenhäusern sei Dank! Die Schweiz schlägt Österreich im Final und holt WM-Gold im Team-Wettkampf

Die Schweiz gewann an den Weltmeisterschaften in Are ihre bereits vierte Medaille, die zweite in Gold. Die Equipe um Wendy Holdener und Ramon Zenhäusern wurde erstmals Weltmeister im Team-Wettbewerb.

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Impressionen vom Team-Wettkampf
36 Bilder
Der Jubel unmittelbar nach dem Rennen ist gross.
Für die Schweiz ist es die vierte WM-Medaille an den Weltmeisterschaften in Are.
Somit ist die Schweiz nach Olympiasiegerin nun auch Weltmeisterin im Team-Wettkampf.
Zenhäusern nach seinem erfolgreichen Lauf.
Die Schweizer feiern ihre gewonnene WM-Medaille.
Die Bronzemedaille sichert sich Italien mit einem Sieg über Deutschland.
Mit dem Duell zwischen Österreich und Argentinien wird der Team-Wettkampf eröffnet.
Argentinien schlägt sich wacker, Österreich holt sich aber alle vier Punkte und ist eine Runde weiter.
Zwischen Slowenien und der Slowakei steht es 2:2, die Slowakei entscheidet die Runde aber mit den besseren Zeiten für sich und zieht in den Viertelfinal ein.
Auch die Norweger lassen nichts anbrennen und gewinnen gegen Tschechien mit 4:0.
Das nächste Duell: Finnland gegen Italien – der Sieg geht mit 3:1 an Italien.
Russland tritt gegen Frankreich an – und verliert mit 1:3 Punkten. Frankreich somit im Viertelfinal.
Deutschland kann sich mit 3:1 gegen Grossbritannien durchsetzen.
Und auch Schweden gelingt der Viertelfinaleinzug mit einem 3:1-Sieg gegen Kanada.
Dann stehen die Schweizer am Start – Wendy Holdener mit einem souveränen Sieg gegen Belgiens Marjolein Decroix.
Ramon Zenhäuser gegen Tom Verbeke.
Daniel Yules Gegner stürzt, sodass Yule einen weiteren Punkt für die Schweiz holen kann.
Die Schweiz siegt souverän mit 4:0 und steht im Viertelfinal gegen Schweden.
Österreich bodigt die Slowakei im Viertelfinal diskussionslos und steht im Halbfinal.
Auch Italien schafft gegen Norwegen den Einzug in den Halbfinal.
Deutschland siegt gegen Frankreich mit 3:1 und steht ebenfalls im Halbfinal.
Im Viertelfinal-Duell gegen Schweden stürzt der Schweizer Daniel Yule.
Eine ganz knappe Sache zwischen der Schweiz und Schweden: Es steht 2:2, doch dank der besseren Zeit darf die Schweiz noch weiter von der WM-Medaille träumen.
Im Halbfinal haben die Österreicher die besseren Zeiten ziehen somit in den Final ein – für Italien geht es nur noch um die Bronze-Medaille.
Unfassbar: Gegen Deutschland qualifiziert sich die Schweiz über die Zeit für den Final des Team-Event – eine WM-Medaille ist also bereits sicher.
Ramon Zenhäusern nach seinem Lauf.
Ein Blick auf die Piste.
Im kleinen Final sichert sich Italien die Bronzemedaille – Deutschland geht leer aus.
Der Traum wird wahr: Dank einem starken Lauf von Ramon Zenhäusern kann Österreich besiegt werden – die Schweiz ist neuer Weltmeister im Team-Event!
Grosse Freude im Schweizer Team.

Impressionen vom Team-Wettkampf

JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Wie schon im vergangenen Winter an den Olympischen Spielen traf die Schweiz im Final auf Österreich, und wieder setzte sich das Quartett von Swiss Ski erfolgreich durch. Überragend fuhren insbesondere Holdener und Zenhäusern, die von der 1. Runde bis in den Final alle ihre Läufe gewannen.

Die Schweizer Bilanz an Weltmeisterschaften war bislang äusserst bescheiden. Seit der Einführung des Wettbewerbs 2005 hatte es nur eine einzige Medaille gegeben: Bronze 2007 ebenfalls in Are.

Wohl einem Team, das in diesem Format auf eine Wendy Holdener und einen Ramon Zenhäusern bauen kann. Das Duo sicherte der Schweiz die Goldmedaille praktisch im Alleingang.

Nach dem deutlichen 4:0 zum Auftakt gegen Belgien endeten die weiteren Duelle alle mit einem 2:2. Sowohl im Viertelfinal gegen Schweden wie danach im Halbfinal gegen Deutschland und schliesslich im Final gegen Österreich entschieden deshalb die beiden besten Laufzeiten pro Geschlecht, und diesbezüglich kam niemand gegen Holdener und Zenhäusern an.

Zenhäusern und Holdener fast schon unschlagbar

Im letzten und entscheidenden Lauf realisierte Zenhäusern im Duell gegen den Österreicher Marco Schwarz souveräne Tagesbestzeit. Mit seiner Grösse ist der Doppelmeter aus dem Wallis in dieser Art Wettbewerb eine Klasse für sich. Zusammen mit Wendy Holdener, die in Are nach der Kombination eine weitere Goldmedaille gewann, schien die Schweiz schon fast unschlagbar.

Da fiel es nicht ins Gewicht, dass Daniel Yule und Aline Danioth ab den Viertelfinals nur noch Niederlagen bezogen. Mit einer Goldmedaille abreisen dürfen zudem auch die Schweizer Ersatzfahrer Sandro Simonet und Andrea Ellenberger, wenngleich sie beide nicht zum Einsatz kamen.

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