Zehn Bewohner des Hauses nahe der Aare sind nach dem Brand obdachlos, weil sie vorerst nicht in ihre stark beschädigten Wohnungen zurückkehren können. Eine Frau und ein Mann mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital eingeliefert werden.

Die Berufsfeuerwehr war um 17.20 Uhr alarmiert worden, wie Sprecher Franz Märki einem Reporter der Nachrichtenagentur sda vor Ort sagte. Starker Rauch verbreitete sich im Kirchenfeld-Quartier, in dem auch Teile der Bundesverwaltung und mehrere Museen untergebracht sind.

Die Berufsfeuerwehr wurde unter anderem unterstützt von Feuerwehrleuten der benachbarten Vorortsgemeinde Köniz, die mit einer Autodrehleiter anrückten. Sicherheitskräfte riegelten das Gebiet um den Brand ab und hielten Schaulustige auf Distanz.

Als besondere Schwierigkeit erwies sich die verwinkelte Dachkonstruktion, wie Märki ausführte. Um an das Feuer zu gelangen, mussten die Feuerwehrleute mit Kettenfräsen zuerst Teile des Dachs aufschneiden und dann Ziegel und Isolationsmaterial abtragen.