Männerriege
Die Männerriege Tegerfelden am internationalen Turnier

Das internationale Volleyballturnier feierte in diesem Jahr sein 10-jähriges Jubiläum. Die beiden Tegerfelder Teams vermochten zwar nicht an die sehr guten Leistungen des Vorjahres anzuknüpfen, trotzdem machte man aber sich spät abends frohen Mutes auf den Heimweg.

Marcel Siegrist
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Das mittlerweile zur Tradition gewordene Turnier läuft ab unter dem Motto „8 Mannschaften, 4 Orte, 2 Länder, 1 Turnier". Vertreten sind jeweils zwei deutsche Vereine aus Degerfelden und Herten, letzere fungierten heuer als Gastgeber, sowie die Männerriegen aus Seltisberg (BL) und Tegerfelden aus der Schweiz. Auch in diesem Jahr stellte jeder Verein 2 Teams, sodass es am vergangenen Samstag zu einem spannenden Turnier mit teilweise hochklassigen Begegnungen kam.

Ein bisschen Pech verhinderte bessere Leistungen
Die Tegerfelder Männerriegler reisten mit 2 Spielern aus der 3. Mannschaft, deren 7 aus der 2., sowie 4 weiteren aus der ersten Mannschaft an. Schnell war beschlossen, dass es hinsichtlich der Trainingsgelegenheit für die laufende Wintermeisterschaft Sinn machen würde, die komplette 2. Mannschaft nicht auseinander zu reissen. Dies sollte sich lohnen, zeigte die Mannschaft doch in der Vorrunde, dass sie mit jedem Gegner mithalten konnte und so auch einige Sätze zu gewinnen vermochte. Unglücklich verpasste man nach den drei Vorrundenspielen den zweiten Platz, der anschliessend zu den Ausmarchungen der ersten vier Ränge geführt hätte. Verständlicherweise war die Enttäuschung darüber gross, und so kam es wie es fast kommen musste: in den folgenden zwei Spielen erreichte man insgesamt nur noch vereinzelt das Niveau des Morgens und so schaute am Ende leider der achte und letzte Platz heraus. Trotzdem waren sich die Herren-2-Spieler einig, dass es spielerisch und vor allem auch kämpferisch sehr gute Phasen gegeben hatte und man sich auch in Bezug auf die nächsten Runden in der Wintermeisterschaft Hoffnung auf gute Spiele machen durfte.

Herren 1: Ein Unfall als Spielverderber
Die erste Mannschaft machte sich vor Turnierbeginn keine allzu grossen Hoffnungen, zu heterogen war die Zusammensetzung, als dass die übliche Kompaktheit des Teams hätte erwartet werden können. Trotz der ungewöhnlichen Teamzusammensetzung mit zwei Spielern aus der dritten Mannschaft konnte der Start ins Turnier erfolgreich gestaltet werden, und es kam zum (erhofften) Sieg gegen Seltisberg 1. Unmittelbar vor der zweiten Vorrundenpartie verletzte sich allerdings der achtjährige Sohn des Mannschaftsführers dermassen unglücklich, dass zusammen mit dessen Vater ein Notfalltransport ins Spital in Lörrach nötig wurde, um genauere Abklärungen betreffend allfälliger Rückenverletzungen vorzunehmen. Entsprechend kämpfte das Team nun mit reduziertem Personalbestand weiter, aber es sollte auch hier ganz knapp nicht reichen, um einen der beiden ersten Vorrundenplätze zu belegen. Nachdem im Spital Entwarnung gegeben werden konnte, bestritt man die beiden Klassierungsspiele wieder im Normalbestand. Es schaute dabei das bestmögliche Resultat heraus, nämlich zwei deutliche Siege und damit der mehr als verdiente fünfte Endrang. Verdienter Sieger des Turniers wurde das erste Team von Gastgeber Herten, welches zu Beginn des gemütlichen Teils mit Nachtessen den Wanderpokal entgegen nehmen durfte.(sli)