HESO-Splitter
Öufi und Schwein - Flittertage für Ehepaar Imark

An der HESO gibts auch kleine Beobachtungen, Begegnungen und Geschehnisse, die nicht gleich den grossen Artikel nach sich ziehen, aber dennoch interessantes Beigemüse sind. Im HESO-Splitter finden sie Platz.

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Unter den Rennboliden ist auch ein Söili namens Öufi zu finden.

Unter den Rennboliden ist auch ein Söili namens Öufi zu finden.

Hanspeter Bärtschi

Bier und Schwein das lass nicht sein. Hat sich offenbar «Öufi»-Brauereiinhaber Alex Künzle gesagt, als er sein HESO-Geschäftsmodell um ein eigenes Rennsöili im Schanzengraben erweiterte. Wetten auf das ringelschwänzige «Öufi» werden allerdings nicht an der gleichnamigen Bierbar vor der Reithalle angenommen, sondern wie für alle andern Borsten-Boliden beim Abgang zur Rennarena. Aufs «Öufi» zu setzen, hatte sich am ersten Renntag gelohnt; Das Bier-Botschafterli gewann seinen ersten der beiden Rennläufe. Übrigens: Bier und Schwein passen hervorragend zusammen, gelten doch mit Bier gemästete Söili als echte Delikatesse. Aber vorerst ist ja noch HESO ...

Der letzte Mohikaner der ersten HESO ist jetzt wohl Weinhändler Rolf Affolter, nachdem nun auch HESO-Beizer Niklaus Rust aufgehört hat. Affolter durfte bei der ersten Herbstmesse 1978 unter den damals noch 60 Ausstellern nur mittun, weil er ein Büro in der Vorstadt hatte. Sein Getränkehandel war bis 1983 nämlich noch in Leuzigen, erst dann gründete er seine Vinothek am Rossmarktplatz.

Die Hölle los war gleich am ersten Abend im Nightstyle-Zelt von Harri Kunz. In der VIP-Lounge hoch über dem Partyvolk fanden sich Nachtschwärmer wie Regiobank-Boss Markus Boss oder Andy Bourquin, Direktor der Privatklinik Obach, ein. Und schon gar nicht mehr die höheren Sphären des HESO-Nachtlebens verlassen wollte der Basler Bebbi schlechthin, Karli Odermatt, nachdem er dem Stand des FC Basel in der Reithallen-Turnhalle seine Aufwartung gemacht hatte.

Flittertage statt -wochen hat das auch zu St. Ursen getraute Ehepaar Imark in der HESO-Town verbracht. SVP-Kantonsrat Christian Imark riskierte nämlich die Heimfahrt ins ferne Schwarzbubenland angesichts des brodelnden Nachtlebens im Schanzengraben nicht, sondern übernachtete gleich mit seiner Frau Carmen im Hotel an der Aare. Ähnliches überlegt er sich für das nächste Wochenende – dann muss er am Parteistand das tun, was alle Politiker an der HESO tun: Wahlkämpfen.(ww)