Zürich
Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft ernennt Lewinsky zum Präsidenten

Am 1. Mai ist in Zürich der Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft (JKW) gegründet worden. Zweck ist die Einrichtung eines überregional wirksamen Zentrums für jüdische Geistesgeschichte in Zürich.

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Charles Lewinsky

Charles Lewinsky

Keystone

Am 1. Mai ist in Zürich der Verein für jüdische Kultur und Wissenschaft (JKW) gegründet worden. Zweck ist die Einrichtung eines überregional wirksamen Zentrums für jüdische Geistesgeschichte in Zürich. Zum ersten Präsidenten wurde der Autor Charles Lewinsky («Melnitz», "Gerron") ernannt.

Kernstück dieses Zentrums soll die als Kulturgut von nationaler Bedeutung eingestufte Bibliothek der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) sein. Sie als eigenständige Einrichtung zu erhalten, hat sich der Verein zum Ziel gesetzt.

Dadurch soll die gesellschaftliche Präsenz der jüdischen Kultur in der Schweiz auf nachhaltige Weise gestärkt werden. Der Verein ist an keine bestimmte Gemeinde oder Konfessionszugehörigkeit gebunden, wie Lewinsky am Freitag mitteilte.

Die Initiatoren «hoffen auf eine breite Unterstützung ihres Anliegens von privater, öffentlicher und universitärer Seite und laden sowohl Privatpersonen wie Institutionen ein, dem Verein als Mitglieder beizutreten», hiess es weiter.

Die weiteren Vorstandsmitglieder neben Lewinsky sind Prof. Alfred Bodenheimer, Michael Guggenheimer, Prof. Andreas Kilcher, Monica Rom und Maximilian Teicher.

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