Sika
Aktionärsgruppe um Bill Gates will Mandat des Expertenrats bis 2020 verlängern

Beim Zuger Baustoffhersteller Sika soll der Sachverständigen-Ausschuss bis zum Jahr 2020 im Amt bleiben. Sika hat von der Aktionärsgruppe um Bill Gates ein entsprechendes Traktandierungsbegehren für die ordentliche Generalversammlung vom 12. April erhalten.

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Sika-Präsident Paul Hälg bei der ausserordentlichen Generalversammlung im vergangenen Juli: Die Führung des Industriekonzerns hält an ihrem Kampf gegen die Übernahme durch Saint-Gobain fest. (Archivbild)

Sika-Präsident Paul Hälg bei der ausserordentlichen Generalversammlung im vergangenen Juli: Die Führung des Industriekonzerns hält an ihrem Kampf gegen die Übernahme durch Saint-Gobain fest. (Archivbild)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

Die Sachverständigen waren auf Begehren dieser Aktionärsgruppe an der letzten GV eingesetzt worden. Die Beteiligungsgesellschaften Cascade Investment, Bill & Melinda Gates Foundation Trust, Fidelity Investments International und Columbia Threadneedle Investments beantragen nun, dass die Amtszeiten der Sachverständigen Peter Montagnon, Peter Spinnler und Jörg Walther bis zur ordentlichen GV 2020 verlängert werden.

Der Verwaltungsrat der Sika werde das Begehren und den Antrag prüfen zu gegebener Zeit dazu Stellung nehmen, teilte Sika am Freitag mit. Der Sachverständigen-Ausschuss soll das künftige Geschäftsgebaren des Verwaltungsrates und des Managements in Bezug auf die Familienholding SWH und/oder Saint-Gobain untersuchen und regelmässig über die Ergebnisse an die Aktionäre berichten.

Der französische Sika-Konkurrent Saint-Gobain will das Aktienpaket der Familienholding kaufen und damit die Kontrolle über die Firma übernehmen. Dagegen wehren sich Minderheitsaktionäre wie die Aktionärsgruppe um Bill Gates sowie der Verwaltungsrat und das Management.