Insgesamt verkaufte Barry Callebaut von September bis Februar 1,047 Millionen Tonnen Schokolade, ein Plus von 2,4 Prozent. Auch dank höheren Rohwarenpreisen ging es mit dem Umsatz des weltgrössten Schokoladeherstellers mit 3,5 Prozent auf 3,7 Milliarden Franken noch stärker bergauf. Ohne Währungseffekte wäre das ein Zuwachs von 6 Prozent, wie der Schokoladenhersteller am Donnerstag mitteilte.

Auch die Profitabilität verbesserte sich dank dem unterstützenden Marktumfeld und einem verbesserten Produktmix aber auch dank einem verbesserten Kostenmanagement. Unter dem Strich verdiente der Konzern 199,1 Millionen Franken, das ist ein Plus von 15,1 Prozent. Mit den Zahlen hat das Unternehmen auch die Erwartungen der Finanzgemeinde übertroffen.

Noch im ersten Quartal hatte der Schokoladenproduzent die Markterwartungen klar enttäuscht. Allerdings stellte das Unternehmen damals eine Beschleunigung in den folgenden Quartalen in Aussicht. Grund dafür ist unter anderem, dass mehr Unternehmen ihre Produktion an Barry Callebaut auslagern.

Für das laufende Geschäftsjahr per Ende August erwartet Barry-Callebaut-Chef Antoine de Saint-Affrique laut Mitteilung eine weitere Beschleunigung der Verkaufsdynamik. Mittelfristig will Barry Callebaut ein jährliches Verkaufsmengenwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie eine über diesem Wachstum liegende EBIT-Steigerung in Lokalwährungen erzielen.