Das weise auf ein Leck oder sogar mehrere undichte Stellen hin, wird der Insider am Dienstag zitiert. Die Zeitung "Hindustan Times" zitierte einen Verantwortlichen der indischen Weltraumbehörde mit den Worten, wäre die Rakete in den automatischen Startmodus eingetreten, wäre "alles verloren" gewesen. Die undichte Stelle solle nun gefunden werden, um einen Start Ende Juli zu ermöglichen.

Die Mission Chandrayaan-2 war in der Nacht auf Montag weniger als eine Stunde vor dem geplanten Raketenstart abgebrochen worden. Die indische Weltraumbehörde Isro erklärte, es habe ein "technisches Problem" an der Trägerrakete gegeben, nannte aber keine Details. Es war ein herber Rückschlag für die indischen Weltraumambitionen: Das Schwellenland will als vierte Mondlandenation der Welt nach den USA, Russland und China in die Geschichte eingehen.