Flugzeugabstürze

Boeing-Chef: Schon 96 Testflüge mit 737-Max-Software-Fix absolviert

Der Boeing-Konzern hat mit einer überarbeiteten Software bereits mehrere Flüge mit dem Krisenjet der 737-Max-Reihe absolviert. (Archivbild)

Der Boeing-Konzern hat mit einer überarbeiteten Software bereits mehrere Flüge mit dem Krisenjet der 737-Max-Reihe absolviert. (Archivbild)

Bei dem nach zwei Flugzeugabstürzen massiv in der Kritik stehenden US-Luftfahrtkonzern Boeing laufen die Bemühungen um eine Wiederzulassung der Krisenjets 737 Max auf Hochtouren. Der Konzernchef verbreitet positive Stimmung.

Es seien bereits 96 Flüge mit einer Flugzeit von insgesamt über 159 Stunden zum Testen eines Updates der umstrittenen Steuerungssoftware MCAS absolviert worden, sagte Boeing-Chef Dennis Muilenburg am Donnerstag (Ortszeit) bei einer Konferenz in Dallas. In den kommenden Wochen würden weitere Tests folgen, um zu zeigen, "dass wir sämtliche Vorgaben für die Zertifizierung identifiziert und erreicht haben".

Die Steuerungssoftware MCAS war eigens für die spritsparende Max-Neuauflage der 737-Serie entwickelt worden. Vorläufige Ermittlungsberichte hatten darauf hingedeutet, dass die Software eine entscheidende Rolle bei den Abstürzen in Indonesien und Äthiopien gespielt hat.

Eigentlich soll die Automatik in kritischen Flugsituationen - wie einem zu steilen Aufstieg - automatisch den Flugwinkel korrigieren. Doch bisher scheint es, als ob das System bei den Unglücken durch falsche Sensordaten fälschlicherweise die Maschinen Richtung Boden lenkte.

Verwandtes Thema:

Meistgesehen

Artboard 1