Verkehrs-Staatssekretär Melchior Wathelet hatte zuvor mit der Flughafengesellschaft entschieden, Material von Swissport zu beschlagnahmen.

Bereits am Mittwoch hatten sich Gewerkschaften und Swissport nach dreitägigem Ausstand auf einen Kompromiss geeinigt, doch ein Teil der Beschäftigten war nicht an die Arbeitsplätze zurückgekehrt. Das hatte die Regierung auf den Plan gerufen. Die Behinderungen auf dem Airport hielten sich am Donnerstag jedoch in Grenzen.

Der Ausstand, der sich gegen Personalmangel und eine zu hohe Arbeitsbelastung richtete, begann am Sonntag. Allein am Montag waren knapp 50 der 700 Flüge ausgefallen.

Tausende Koffer blieben liegen. Passagiere sollten nicht zum Flughafen kommen, um ihr Gepäck abzuholen, sondern auf eine Benachrichtigung der Fluggesellschaft warten. Von diesem Freitag an sollte der Verkehr wieder normal laufen.