Wirtschaft

Concordia meldet erfolgreiches Geschäftsjahr 2019

Der Hauptsitz von Concordia in Luzern.

Der Hauptsitz von Concordia in Luzern.

Der Krankenversicherer Concordia erzielte 2019 trotz erhöhtem Leistungsaufwand ein gutes Betriebsergebnis - insbesondere wegen einer guten Performance der Kapitalanlagen. Die Kunden sollen davon profitieren.

(agl) Die Entwicklungen an den Finanzmärkten seien «ausserordentlich gut» gewesen, schreibt Concordia am Freitag in einer Medienmitteilung. Die gesteigerte Anlageperformance habe zu einem Gewinn von 115 Millionen Franken geführt, insgesamt verwaltet Concordia Kapitalanlagen von rund 2,7 Milliarden Franken.

In allen Versicherungszweigen verdiente Concordia im letzten Jahr insgesamt Prämien vom 2.8 Milliarden Franken, was einem leichten Anstieg um 10 Millionen Franken im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Wegen der gestiegenen Teuerung in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung stieg aber auch der Leistungsaufwand um 6,7 Prozent auf 2,6 Milliarden Franken.

Concordia hat 2009 8,3 Millionen Rechnungen bearbeitet. 400'000 wurden zur Korrektur zurückgewiesen, der Rest direkt bezahlt. Durch die Rechnungskontrollen und Leistungsmanagement habe der Krankenversicherer 345 Millionen Franken eingespart.

Erneute Auszahlung an die Kunden geplant

Zusätzlich hat Concordia gemäss der Mitteilung 108 Millionen Franken in Form eines Prämienausgleichs an ihre Kunden ausbezahlt, weil im Jahr 2018 die Kosten in der Grundversicherung unerwartet gesunken seien. Im laufenden Jahr plant Concordia wiederum die Auszahlung des Ertragsüberschusses 2019 in Form eines Prämienausgleichs.

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