Wirtschaft

Der Buchhandel hat sich etwas erholt: wegen kreativen Händlern und gefragten E-Books

Besonders Schweizer Autoren und Autorinnen sind bei E-Book-Lesern beliebt.

Besonders Schweizer Autoren und Autorinnen sind bei E-Book-Lesern beliebt.

Die Erlöse mit dem Verkauf von E-Books haben sich in der Coronakrise verdoppelt. Dieser Umstand und kreative Aktionen helfen den Buchhändlern, die Talfahrt des stationären Buchhandels aufzuhalten.

(agl) Zum Höhepunkt des Ostergeschäfts haben sich die Umsätze im Deutschschweizer Buchhandel wieder etwas erholt. Dies, nachdem der Gesamtmarkt im März insgesamt einen Umsatzeinbruch von 35 Prozent hinnehmen musste. Dies teilte der Schweizerische Buchhändler- und Verlegerverband (SBVV) am Donnerstag mit.

Grund für die Erholung ist einerseits eine starke Steigerung der E-Book-Verkäufe. Dies zeigt der Branchen-Monitor Buch vom März, der das Marktforschungsinstitut Gfk im Auftrag des SBVV erhoben hat. Die Erlöse mit digitalen Büchern kletterten innerhalb kürzester Zeit um fast die Hälfte nach oben, heisst es in der Medienmitteilung. Zu den Bestsellern zählten aktuell Schweizer Autoren wie Christine Brand, Hansjörg Schneider oder Gabriel Anwander.

Neben den E-Books hätten auch die Buchhändler selbst viel dafür getan, um die Talfahrt aufzuhalten, zeigt die Medienmitteilung auf. Massnahmen wie Social-Media- und Telefonberatungen, Auslieferungen per Velokurier oder Abholfächer hätten dazu beigetragen, die Situation umzukehren.

Meistgesehen

Artboard 1