VW-Skandal

Der nächste Rückschlag: Skoda-Chef Winfried Vahland geht

Skoda-Chef, Winfried Vahland.

Skoda-Chef, Winfried Vahland.

Eigentlich hätte er das Nordamerika Geschäft von Volkswagen retten sollen, nun geht er: Chef der VW-Tochter Skoda, Winfried Vahland.

Als Grund für den Rücktritt Vahlands werden Uneinigkeiten bei der Strategie im USA-Markt genannt.

Dies berichten „Auto Bild“, das „Handelsblatt“ und „spiegelonline“. Vahland wäre für die Märkte USA, Mexiko und Kanada neu zuständig gewesen.

Laut „spiegelonline“ bezieht sich die Meldung auf Insider im Konzern. Ein VW-Sprecher wollte den Bericht auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa nicht kommentieren.

Zudem wurde Vahland nach dem Rücktritt von VW-Chef Winterkorn als Nachfolger gehandelt. Indes wurde aber der Prosche-Chef Matthias Müller an die Konzernspitze von VW befördert worden.

Seit Jahren kämpft Volkswagen in den USA mit Absatzproblemen. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte hatte dort auch seinen Ursprung genommen.

EPA, die US-Umweltbehörde hatte Mitte September veröffentlicht, dass Volkswagen Diesel-Emmissionswerte durch eien Software in der Motorensteuerung manipuliert hat. Der Wolfsburger Konzern muss entsprechend mit hohen Strafzahlungen und Schadensersatzforderungen rechnen.

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