Auszeichnungen

Deutscher Filmpreis: Erste Preise für «Systemsprenger»

Die begehrte Lola-Statue des Deutschen Filmpreises wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie dieses ja nicht mit einer grossen Gala verliehen. (Archivbild)

Die begehrte Lola-Statue des Deutschen Filmpreises wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie dieses ja nicht mit einer grossen Gala verliehen. (Archivbild)

Schauspielerin Helena Zengel ist beim Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet worden. Die Elfjährige erhielt die Auszeichnung für ihre Rolle im Drama «Systemsprenger».

Sie spielt darin ein Mädchen, das als schwer erziehbar gilt. Auch das Drehbuch wurde prämiert.

Die Deutsche Filmakademie gab die ersten Preisträger am Freitagabend bei einer Fernsehsendung im Fernsehen bekannt. Die Gewinner wurden wegen der Coronavirus-Pandemie diesmal nicht bei einer grossen Gala in Berlin ausgezeichnet, sondern zur Show dazugeschaltet.

Zengel schrie vor Freude über ihre Auszeichnung. "Ich weiss gar nicht, was ich sagen soll", sagte sie. Sie bedankte sich bei Regisseuren, Schauspielern und ihrer Agentur. Am wichtigsten sei ihr aber der Dank an ihre Mutter: "Danke, Mama!".

Erinnern an Lage in Filmbranche

Die Lolas gelten als wichtigste nationale Auszeichnung in der Filmbranche. Die etwa 2000 Mitglieder der Deutschen Filmakademie haben über die meisten der Gewinner abgestimmt.

Moderiert wurde der Abend von Edin Hasanović - der Schauspieler tanzte einsam über die Bühne, unterhielt die TV-Zuschauer mit geplanten Pannen und hatte Unterstützung von Hund Wilma. Er schlug politische Töne an und erinnerte an die Lage der Filmbranche.

Insgesamt werden die Lolas in 20 Kategorien verliehen. Die deutsche Regierung stellt Preisgelder in Höhe von knapp drei Millionen Euro zur Verfügung. Als bester Kinderfilm bekam die Literaturverfilmung "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" eine Lola.

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