Neubau

Die Rehaklinik will expandieren

Wo heute ein provisorischer Parkplatz der Rehaklinik (im Hintergrund) ist, sollen die Neubauten erstellt werden. (Walter Schwager)

Rehaklinik Bellikon

Wo heute ein provisorischer Parkplatz der Rehaklinik (im Hintergrund) ist, sollen die Neubauten erstellt werden. (Walter Schwager)

Seit 35 Jahren prägt die Rehaklinik der Suva das Dorfbild von Bellikon. Der Betrieb auf dem jetzigen Areal stösst allmählich an seine Grenzen, sodass eine Expansion mit Neubauten für Therapie, Hallenbad, Turnhalle sowie ein Parkhaus geplant wird. In Absprache mit der Gemeinde soll dafür eine Teilumzonung erfolgen.

Andreas Tschopp

Mit 400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die im Schnitt 280 Patientinnen und Patienten in 205 Zimmern betreuen, ist die Rehaklinik der Suva ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die gut 1500 Einwohner zählende Gemeinde am Heitersberg hoch über dem Reusstal. Entsprechend liegt den Behörden von Bellikon die Weiterentwicklung der Klinik und damit verbunden auch der Gemeinde am Herzen.

Umzonung sichert Neueinzonung

So haben der Belliker Gemeinderat und die Suva als Grundeigentümerin kürzlich gemeinsam die weitere Nutzung der Parzelle 804 neben der Klinik besprochen. Das mehr als 20 000 Quadratmeter grosse Grundstück an der Künterstrasse unterhalb der Post wird grösstenteils als provisorischer Parkplatz genutzt und liegt heute vollständig in der Bauzone W2.

Solange diese Baulandreserve ungenutzt bleibt, kann die Gemeinde kein neues Land einzonen. Deshalb ist nun im Zuge der generellen Zonenplanrevision vorgesehen, gut 108 Aren im östlichen Teil der Parzelle in die Zone für öffentliche Bauten (ZoeB) umzuzonen, während der westliche Parzellenteil in der Wohnzone W2 verbleiben soll.

Unterkünfte auch für Senioren

Die Suva und die Rehaklinik Bellikon wollen auf dem Klinikareal selber und auf der zur Umzonung vorgesehenen Nachbarparzelle Neubauten für die diversen Therapiebereiche, ein Hallenbad, eine Turnhalle sowie unterirdische Parkplätze erstellen, womit gleichzeitig der provisorische Parkplatz aufgehoben werden könnte. Wie Direktor Toni Scartazzini erklärt, habe eine Studie gezeigt, dass es für den Klinikbetrieb interessant wäre, gewisse Bereiche auszulagern. Auf dem restlichen Teil der Parzelle 804 sind die Erstellung von Unterkunftsmöglichkeiten für Angestellte und Kunden, begleitetes Wohnen, Wohnen im Alter mit Gesundheits-Serviceleistungen sowie weitere Gewerbe- und Dienstleistungsangebote vorgesehen.

Bis im Herbst ein Studienauftrag

Im Herbst soll der Studienauftrag für ein Gesamtprojekt ausgeschrieben werden. Die Ergebisse sollen nächstes Frühjahr vorliegen und juriert werden. Scartazzini hofft, dass die Klinik ihre Bauten innert 3 bis 4 Jahren realisieren kann.

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