Er verlasse das Unternehmen auf eigenen Wunsch, teilten die Verkehrsbetrieb mit. Im mittlerweile dritten GPK-Bericht seit 2014 wurde die Führung der BVB erneut scharf kritisiert. Schlecht weg kam dabei auch Lagler. Ihm sei es nicht gelungen, die BVB wieder auf Kurs zu bringen. Stattdessen falle er mit einer misslungenen Kommunikation gegen innen und aussen auf, konstatierte die GPK als Aufsichtsgremium unter anderem.

Lagler, der früher als Kadermann bei der SBB tätig gewesen war, übernahm die Direktion der BVB 2014. Sein Vorgänger war wegen diverser Vorkommnisse fristlos entlassen worden. Die BVB stecken seit Jahren in einer Dauerkrise, weshalb die GPK das Unternehmen schon 2014 und 2017 unter die Lupe genommen hatte.