Telekom

Für 2,8 Milliarden Franken: Orange an französischen Mobilfunk-Anbieter verkauft

Blick auf den Hauptsitz von Orange Schweiz in Renens (Archiv)

Blick auf den Hauptsitz von Orange Schweiz in Renens (Archiv)

Orange Schweiz wird für 2,8 Milliarden Franken an den französischen Mobilfunkanbieter Xavier Niel verkauft.

Die britische Beteiligungsgesellschaft Apax hat nach drei Jahren genug vom festgefahrenen Schweizer Telekommarkt: Sie verkauft den Mobilfunkanbieter Orange Schweiz an den französischen Telekomunternehmer Xavier Niel, der in Frankreich den Anbieter Iliad besitzt.

Niel legt dafür 2,3 Mrd. Euro (2,8 Mrd. Fr.) auf den Tisch, wie Orange am Donnerstag bekannt gab. Mit dem Verkauf erziele Apax eine starke Rendite, ohne dass Einzelheiten genannt wurden.

Seit der Übernahme im Jahr 2012 habe Orange zahlreiche Massnahmen ergriffen, die das Unternehmen effizienter und fitter für die Zukunft machten. Unter anderem wurde der Betriebsgewinn vor Abschreibungen und Amortisationen (EBITDA) deutlich gesteigert, wie es weiter hiess. Zudem wurde das Mobilfunknetz auf die neueste Generation 4G (auch LTE genannt) aufgerüstet.

Niels private Holding NJJ Capital, an die Orange Schweiz verkauft wird, sei der richtige neue Partner für Orange auf dem Weg zu einer starken Herausforderin im Schweizer Mobilfunkmarkt, schreibt Apax-Partner Gabriele Cipparrone. "Wir freuen uns jetzt auf weitere Fortschritte mit NJJ Capital als neuer Eigentümerin", wird Orange Schweiz-Chef Johan Andsjö zitiert.

"NJJ Capital wird als neue Eigentümerin von Orange Schweiz den Kunden, den Mitarbeitenden und dem Management Kontinuität bieten. NJJ Capital ist ein langfristiger, strategischer Investor, der ausgewiesenen Telekomspezialisten gehört und von ihnen geführt wird", schreibt Xavier Niel im Communiqué.

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