Alle prinzipiellen bilateralen Fragen seien geklärt. Demnach werde das Gas weiter nur gegen Vorkasse geliefert, sagte Gazprom-Chef Alexej Miller nach Berichten russischer Medien am Mittwoch in Wien.

Wegen des Dauerstreits um Preise für das russische Gas und um ukrainische Schulden hatte Russland die Lieferungen im Sommer gestoppt. Die Ukraine leitet als wichtigstes Transitland allerdings weiter Gas in die EU.

Die Vereinbarung mit dem Chef des ukrainischen Versorgers Naftogaz, Andrej Kobolew, solle kommende Woche in Brüssel unterzeichnet werden, sagte Miller. Die EU-Kommission vermittelt in dem Streit. Ein Termin war nicht bekannt.