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Hoffnung auf Mittel gegen Coronavirus schiebt Schweizer Börse an

Ein Fernsehbericht, wonach ein Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus gefunden worden sei, versetzt am Mittwoch die Anleger in Euphorie. Darauf ziehen die Kurse an den wichtigsten Märkten kräftig an.

Ein Fernsehbericht, wonach ein Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus gefunden worden sei, versetzt am Mittwoch die Anleger in Euphorie. Darauf ziehen die Kurse an den wichtigsten Märkten kräftig an.

Ein Fernsehbericht, wonach ein Mittel zur Bekämpfung des Coronavirus gefunden worden sei, versetzt am Mittwoch die Anleger in Euphorie. Darauf ziehen die Kurse an den wichtigsten Märkten kräftig an.

Der Schweizer Leitindex SMI gewinnt bis um 10.10 Uhr 0,7 Prozent auf 10'879 Punkte. Auch der deutsche Dax und der englische FTSE 100 steigen um jeweils gut 0,6 Prozent. Die weltweit gehandelten US-Aktien-Futures drehen gegen ein Prozent nach oben.

Eine chinesische Fernsehstation hatte berichtet, es sei ein Mittel zur effektiven Behandlung der durch das Coronavirus verursachten neuartigen Lungenkrankheit gefunden worden. "Wenn wirklich demnächst ein solches Mittel zur Verfügung steht, dürften die Märkte neue Rekordwerte erreichen", sagt ein Händler.

Die Firmen dürften ihre vorsichtigen Businesspläne überarbeiten, sagt ein anderer Börsianer. "Dann dürfte auch die Weltwirtschaft, die zuletzt mit stark angezogener Handbremse unterwegs war, einen Gang nach oben schalten."

Erholung bei gebeutelten Aktien

Starke Gewinne verbuchen dabei Aktien, die zuletzt stark unter den China-Sorgen gelitten hatten. Dazu zählen unter anderem AMS (+3,0%), Swatch (+2,0%), Richemont (+1,3%) und Kühne+ Nagel (+1,2%).

Die Aktien von ABB machen anfängliche Verluste wett und steigen gar um 2,8 Prozent nach oben. Der Automationskonzern hatte sich anlässlich des Jahresberichts zurückhaltend über die weiteren Aussichten geäussert.

Dagegen schwächen sich die als sichere Häfen geltenden Nestlé-Aktien (-0,3%) und die Kurse der als sicher geltenden Obligationen etwas ab. Der Euro stieg zudem zum Franken wieder deutlich über 1,07 Franken und der Dollar über 0,97 Franken.

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