Der entsprechende Index ging im Vergleich zum Vormonat um 0,09 Prozent zurück und liegt nun bei 113,2 Punkten, wie Homegate am Donnerstag mitteilte. Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat weist das Barometer mit -0,35 Prozent eine leicht rückläufige Tendenz auf.

Ausschlaggebend für den Rückgang im Juli war beispielsweise der Kanton Genf. Dieser stach mit einem Minus von 1,4 Prozent ins Auge. Am anderen Ende der Skala wurde im Tessin ein Anstieg von 0,85 Prozent registriert. Bei den Städten sieht das Bild ähnlich aus. In Genf und Luzern sanken mit 1,2 Prozent resp. 1,1 Prozent die Mieten am meisten, wohingegen sie in Lugano stiegen.

Betrachtet man die Entwicklung innert Jahresfrist, so wurde in den Kantonen Tessin (-2,0 Prozent), Thurgau (-1,1 Prozent), Genf und Waadt (je -0,9 Prozent) und Aargau (-0,70 Prozent) ein Rückgang gemessen. Steigende Mieten wurden hingegen in Zürich (+0,7 Prozent) oder Bern (+0,4 Prozent) registriert.

Hohe Bautätigkeit

Als Fazit kann laut Homegate konstatiert werden, dass sich der Schweizer Immobilienmarkt in den vergangenen Jahren immer mehr von einem Vermieter- zu einem Mietermarkt entwickelt hat. Hauptgrund sei die Kombination von sehr hoher Bautätigkeit und einer sinkenden Zuwanderung, die die Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum bremse.

Der von Homegate gemeinsam mit der ZKB ermittelte Mietindex misst die monatliche, qualitätsbereinigte Veränderung der Mietpreise anhand der aktuellen Marktangeboten. Dabei werden die Mietpreise um Faktoren wie die unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert.