Axpo

Mogelpackung: Geplante, grüne Axpo-Tochter umfasst auch Gaskraftwerke, Pipeline und AKW-Anteile

Wer in die Axpo Solutions investiert, wird sein Geld unausweichlich auch in Atom- und Gaskraftwerke stecken.

Wer in die Axpo Solutions investiert, wird sein Geld unausweichlich auch in Atom- und Gaskraftwerke stecken.

Die Axpo will unter dem Namen Axpo Solutions eine Firma gründen, welche die neuen erneuerbaren Energien (vor allem Wind), die Netze oder den Handel umfasst. Mit ihr will sie neue Kapitalgeber finden und dann etwa «die Chancen bei den erneuerbaren Energien» nutzen, so das Unternehmen.

Doch wer in die Axpo Solutions investiert, wird sein Geld unausweichlich auch in Atom- und Gaskraftwerke stecken. Die Axpo besitzt drei grosse Gaskraftwerke beziehungsweise Kraftwerksbeteiligungen in Italien sowie einen fünfprozentigen Anteil an der Gaspipeline TAP.

Diese Anlagen werden ebenfalls Teil der Axpo Solutions, wie Sprecher Tobias Kistner in der SonntagsZeitung bestätigt. Ökologisch gesinnte Investoren muss das laut Kistner nicht vertreiben: Sie seien schliesslich auch an stabilen Renditen interessiert.

Diese neue Axpo Solutions wird zudem auch grosse Kernenergieanteile umfassen. Die Axpo Trading besitzt 16,3 Prozent am AKW Leibstadt sowie grosse Beteiligungen an zwei Gesellschaften, die Stromlieferverträge mit französischen AKW haben. Diese werden laut Kistner ebenfalls zur neuen Axpo Solutions gehören.

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