Wirtschaft

Noch drei Hersteller im Rennen für neue S-Bahn-Triebzüge

Der S-Bahn-Typ Flirt soll ersetzt werden. (Symbolbild).

Der S-Bahn-Typ Flirt soll ersetzt werden. (Symbolbild).

SBB, Thurbo und RegionAlps brauchen neues Rollmaterial. In der Ausschreibung dabei sind mittlerweile noch drei Unternehmen. Es geht um ein Bestellvolumen von maximal 1,5 Milliarden Franken.

(mg) Alstom, Siemens, Stadler: Das sind die Firmen, die auf einen Grossauftrag hoffen können. Wie die SBB am Dienstag mitteilen, haben die drei Bahnunternehmen SBB, Thurbo und RegionAlps entschieden, diese Unternehmen zur zweiten Runde der Ausschreibung zuzulassen. Dabei geht es um die Beschaffung von 194 neuen, einstöckigen Triebzügen.

Man habe die Bewerber auf «ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, ihre Nachhaltigkeitsmassnahmen, ihre Kapazitäten und Ressourcen, ihr Qualitätsmanagement und die Einhaltung gesetzlicher Rahmenbedingungen» geprüft, heisst es in der Mitteilung. Dabei hätten sich diese drei Favoriten herauskristallisiert. Bis Mitte 2021 haben sie nun Zeit, eine Offerte zu erarbeiten. Der Zuschlag erfolge dann bis bis 2022. Die ersten Züge sollen ab 2026 fahren.

Insgesamt geht es um ein Bestellvolumen von maximal 1,5 Milliarden Franken. Zudem seien Optionen für insgesamt 316 Fahrzeuge ausgeschrieben, die in den nächsten Jahren – je nach Entwicklung des Mobilitätsverhaltens – flexibel eingelöst werden sollen.

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