Autoindustrie

Porsche-Elektromodell Taycan ist gefragter als erwartet

Der elektrische Porsche Taycan - hier an einer Automesse in Los Angeles - kommt bei den Kunden besser an als erwartet. (Archivbild)

Der elektrische Porsche Taycan - hier an einer Automesse in Los Angeles - kommt bei den Kunden besser an als erwartet. (Archivbild)

Der Sportwagenbauer Porsche kommt mit seinem neuen Elektromodell Taycan bei den Kunden besser an als erwartet. Aktuell liegt Posche bei mehr als 10'000 festen Verträgen - Tendenz kontinuierlich steigend.

Diese Zahl liegt deutlich über unseren Erwartungen", sagte Porsche-Chef Oliver Blume in einem am Mittwoch im deutschen "Handelsblatt" veröffentlichten Interview.

Jetzt werde die Produktion hochgefahren. Noch in diesem Jahr würden die ersten Händler in den USA planmässig mit dem Taycan beliefert. "2020 werden es dann über 20'000 Fahrzeuge sein. Mehr, als wir ursprünglich geplant hatten", fügte Blume hinzu.

Trotz der kostspieligen Einführung der Elektromobilität hält Blume an seinen Renditezielen fest. Bis 2025 will die Volkswagen-Tochter sechs Milliarden Euro Ergebnisverbesserung kumuliert erreichen. "Danach mehr als zwei Milliarden Euro jährlich an Ergebnisabsicherung. Wir sind in diesem Jahr gut vorangekommen und sehr zuversichtlich, diese Ziele zu erreichen."

Den US-Rivalen Tesla fürchtet Blume nicht und sieht dessen Pläne zum Bau einer Fabrik in Berlin nicht als Kampfansage an die deutsche Autoindustrie. "Es ist toll für den Arbeitsmarkt in Deutschland, wenn wir ausländische Investoren gewinnen. Jeder Wettbewerb macht uns selbst noch besser", so Blume. Tesla will mit dem Bau der neuen E-Auto-Fabrik nahe Berlin nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung im Frühjahr 2020 beginnen.

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