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ProSiebenSat1-Chef lehnt eine Fusion mit Mediaset ab

Satellitenschüssel auf einem Gebäude des TV Senders Pro SiebenSat 1. in München. (Archivbild9

Satellitenschüssel auf einem Gebäude des TV Senders Pro SiebenSat 1. in München. (Archivbild9

Der CEO der deutschen Medienfirma Pro SiebenSat1, Max Conze, lehnt eine Fusion mit dem neuen Grossaktionär Mediaset aus Italien ab. «Ich bin sehr skeptisch, was eine strukturelle Verschmelzung unserer Unternehmen angeht», sagte Conze der «Süddeutschen Zeitung».

"Das wäre zwar nicht unmöglich, aber die überschaubaren Synergien würden eine Verschmelzung nicht rechtfertigen, denn die Umsetzung wäre komplex, langwierig und teuer", erklärte der Medienmanager.

Jetzt wolle er erstmal verstehen, was Mediasets Absichten seien. "Wir treffen uns an diesem Montag und besprechen, wie Mediaset sich das Engagement insgesamt vorstellt".

Mediaset hatte zuletzt in zwei Schritten gut 15 Prozent der Aktien an dem deutschen Fernseh- und Internetunternehmen erworben. Conze ergänzte, ihn würde es nicht überraschen, wenn Mediaset den Anteil weiter aufstocken würde. Conze rechnet zudem damit, dass andere Investoren bei ProSiebenSat1 einsteigen könnten.

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