Zum 2-Milliarden-Handelsverlust in London sagt Vincenz gegenüber der Zeitung «Der Sonntag»: «Als ich vom 2-Milliarden-Verlust hörte, hat mir die UBS leid getan.» Vincenz kritisiert die «implizite Staatsgarantie» der Grossbanken UBS und CS. Sie führe zu einer «Wettbewerbsverzerrung». «Ich plädiere dafür, dass die Banken kleiner werden und nur noch so gross sind, dass sie im äussersten Fall verschwinden könnten, ohne dass der Staat sie retten muss. Es sind heute zu grosse und zu vernetzte Gebilde, man muss sie reduzieren.»

Die Zerschlagung hält er für nötig, denn: «Es geht nicht an, dass diese Banken - wie es heute der Fall ist - einen staatlichen Rettungsring mit sich tragen, denn dieser führt zu einer Wettbewerbsverzerrung und dazu, dass falsche Risiken eingegangen werden.» Leider würden sich UBS und CS wehren: «Es wird sehr viel Druck gemacht und es wird gesagt: Uns kann man nicht aufteilen, das ist zu komplex. Ich meine, das wäre machbar. Wenn es den Menschen gelungen ist, auf den Mond zu fliegen, sollte es auch möglich sein, dass man die Grossbanken in die neue Finanzwelt überführt.»

Vincenz äussert sich zudem zum Sponsoring der Schweizer Fussballmeisterschaft. Raiffeisen ist neuer Sponsor der Schweizer Fussballmeisterschaft. Wie wird die heutige Axpo Super League künftig heissen? «Die Verhandlungen laufen noch», so Vincenz, «ich hoffe auf «Raiffeisen League».