Getränkehersteller

Rivella mit Umsatz-Einbusse im Ausland – schuld ist der starke Schweizerfranken

Rivella verkauft im Ausland zwar mehr Getränke, doch der Umsatz ist rückläufig. (Archiv)

Rivella verkauft im Ausland zwar mehr Getränke, doch der Umsatz ist rückläufig. (Archiv)

Der Getränkehersteller Rivella verbucht für 2019 einen Umsatz von 140 Millionen Franken. Während das Inland-Geschäft leicht zulegte, sackte der Umsatz im Ausland um 13 Prozent ein.

Rivella steigerte seinen Umsatz von 139 Millionen im Vorjahr auf 140 Millionen Franken. Der Getränkehersteller mit Sitz in Rothrist AG konnte somit im Inland-Geschäft um 2,3 Prozent zulegen. 75 Millionen Liter gingen über die hiesigen Laden-Theken, wie das Unternehmen in einer Mitteilung schreibt.

Im Ausland gingen die Verkäufe jedoch zurück. Der Rückgang betrug 13,3 Prozent und ist gemäss der Mitteilung auf den starken Franken zurückzuführen. In den Niederlanden, dem bedeutendsten Rivella-Auslandmarkt, hat das Unternehmen vor allem mit Rivella blau mengenmässig zugelegt. "Die Anzahl der Haushalte, die Rivella kaufen sowie der Marktanteil sind heute so hoch wie nie zuvor", schreibt der Konzern.

Offenbar finden auch die Franzosen mehr und mehr Gefallen an Rivella. Auch dort sowie in Österreich stieg die Absatzmenge. Die Umsätze ging allerdings wegen des ungünstigen Euro–Wechselkurses zurück.

Rivella setzt auf zuckerarme Getränke

Um dem Trend zu zuckerarmen Getränken nachzuommen, arbeitete Rivella auch 2019 an seiner Strategie, vermehrt in den Markt für «leichte Getränke» vorzustossen. Zu Beginn des letzten Jahres kam die Getränkeunternehmung fluidfocus in den Besitz von Rivella, womit das Unternehmen in den Markt für Vitamingetränke einstieg. 2019 wurde auch das Getränkekonzept «eau&moi» lanciert, wobei Hahnenwasser mit Geschmack und Farbe angereichert wird. (gb/pz)

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